Künstliche Intelligenz als kritischer Erfolgsfaktor in einem disruptiven Zeitalter

Künstliche Intelligenz als kritischer Erfolgsfaktor in einem disruptiven Zeitalter
Tobias Ackermann, Country Leader ERP, EPM, und SCM Schweiz

Zürich – Der Wandel ist konstant, daher brauchen Unternehmen eine Führung und eine Infrastruktur, die sich anpassen kann. Neu ist in diesen Zeiten, dass viele von uns gezwungen sind, von zu Hause aus zu arbeiten. Das gilt für Kunden, Mitarbeitende, Lieferanten und Partner gleichermassen.

Von Tobias Ackermann, Country Leader ERP, EPM, und SCM Schweiz

Anstelle von alten Werkzeugen, On-Premise-Anwendungen und veralteten Arbeitsweisen setzen Unternehmen aktuell auf neue Technologien, moderne Arbeitsweisen, Cloud-native Plattformen zur Orchestrierung ihrer Lieferketten sowie auf rollenspezifische Dashboards, die den Mitarbeitenden in ihren Home-Offices einen Überblick über die relevanten Bereiche eines Unternehmens geben. In der Tat erwarten Mitarbeitende, genau wie Verbraucher, Informationen auf Knopfdruck, Automatisierung, intuitive und gut durchdachte Geschäftsprozesse.

Die digitale Akzeptanz hat einen Quantensprung gemacht
Die Corona-Pandemie hat den Fortschritt digitaler Technologien um einige Jahre beschleunigt. Da Mitarbeitende und Kunden gezwungen waren, online zu gehen, haben viele Organisationen den technologischen Wechsel verpasst.  Viele Unternehmen mussten zumindest eine Übergangslösung suchen, um die neuen Anforderungen zu erfüllen. Sie nutzten KI und Machine Learning, um auf den Wandel zu reagieren, und digitale Kollaborationstools, um sicher zu stellen, dass die Mitarbeitenden von diversen Orten und Geräten aus produktiv bleiben können. In der Tat hat sich die Remote-Arbeit und Zusammenarbeit um das 43-fache beschleunigt, wie ein aktueller Bericht von McKinsey zeigt.

Viele Unternehmen investieren, um ihre Abläufe den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Wenn sie feststellen, dass ihre Mitarbeitenden zu Hause genauso produktiv sein können und dass die Abläufe auf digitalen Kanälen effizienter werden, stellen viele die Notwendigkeit in Frage, zum „Business as usual“ zurückzukehren. Stattdessen planen viele Führungskräfte «the New Normal», das Tempo des Wandels zu verdoppeln und zu beschleunigen. Eine digitale Transformation bleibt ein kompliziertes und riskantes Unterfangen. Wenn sie gut geplant und realisiert wird, kann sie zu erstaunlichen, zukunftssichernden Ergebnissen führen. Wenn sie allerdings falsch an die Hand genommen wird, kann sie für Unternehmen nicht nur teuer werden, sondern sogar zu Reputationsschäden führen.

Verbesserte Entscheidungsfindung im Betrieb und in der gesamten Lieferkette
Viele gescheiterte digitale Transformationen weisen ähnliche Fehler auf, aber die meisten der dahinterstehenden Unternehmen beweisen, dass Scheitern nicht das Ende ist und dass eine erfolgreiche digitale Transformation vielfach von ähnlichen Erfolgsfaktoren abhängt. Zum Beispiel muss sie in jedem Unternehmen auf C-Level angesiedelt sein. Da Handel und das operative Geschäft in vielen Organisationen bereits digitalisiert sind, hatten Unternehmen noch nie so viele Daten, die sie nutzen konnten. Dies bedeutet letztlich grössere Chancen, in intelligente digitale Prozesse zu investieren, da sie ihre Organisationen so positionieren, Daten noch besser zu nutzen.

Mit der Digitalisierung des Handels und der Geschäftsabläufe haben Unternehmen mehr Daten als je zuvor, die sie nutzen können. Doch aus all diesen Informationen einen echten Geschäftswert zu extrahieren, kann extrem schwierig sein, da die Daten oft veraltet oder in verschiedenen Systemen gespiesen wurden. Denn die Datenhaltung und Analyse muss abteilungsübergreifend geschehen, um User Experience für Kunden und Mitarbeitende durch die Nutzung vernetzter, dynamischer und kontextbezogener Daten zu verbessern.

Um dies zu erreichen, braucht es die richtigen Werkzeuge. Es ist wichtig, dass alle Mitarbeitenden rollenbasierten Zugriff auf denselben Pool an hochwertigen Daten haben. Wenn diese Daten richtig verwaltet und zentralisiert werden, können die Mitarbeitende nicht nur bessere Entscheidungen treffen, sondern auch die Einführung neuer Technologien wie KI und erweiterte Analysen beschleunigen. Eine zentrale Datenplattform vereinfacht den KI-Schulungsprozess, was bedeutet, dass neue Tools und Technologien schneller online gehen und einen maximalen Mehrwert schaffen können.

Technologien wie KI und Advanced Analytics werden eine wesentliche Rolle spielen
Die Einführung neuer Technologien wie KI und Advanced Analytics wird eine wesentliche Rolle spielen, um die Effizienz und Effektivität der Entscheidungsfindung weiter zu verbessern. Eine zentrale Datenplattform ermöglicht die statistische Relevanz und Signifikanz des KI-Lernprozesses, was bedeutet, dass neue Tools und Technologien schneller online gehen können und es ermöglichen in der gesamten Lieferkette, strategischere, nachhaltigere, und wertsteigendere Entscheidungen zu fällen.

So profitieren beispielsweise die Mitarbeitenden von FedEx von einer zentralen Cloud-ERP-Plattform, die in mehr als 25 Ländern eingesetzt wird. Die Plattform wird für die datengesteuerte Entscheidungsfindung genutzt, während integrierte Supply-Chain-Management-Tools einen besseren Einblick in die komplexe globale Logistik des Unternehmens bieten. Dank der Plattform konnte FedEx 25 digitale Assistenten einführen, die eine Vielzahl sich wiederholender Prozesse selbstständig abwickeln, sodass sich die Mitarbeitenden stattdessen auf die Wertschöpfung konzentrieren können.

Heute müssen Geschäftsentscheide von qualitativ guten Daten und Erkenntnissen geleitet werden. Neue Technologien wie KI helfen dabei, Prozesse zu rationalisieren und Unternehmen dabei zu unterstützen, sich rasch weiterzuentwickeln. Dennoch brauchen Unternehmen zunächst die Fähigkeiten, um die ständige Transformation zu unterstützen. Eine vernetzte Datenplattform und die Werkzeuge, die Mitarbeitenden helfen, Daten in grossem Umfang zu verarbeiten, sind der Schlüssel zum Aufbau eines agilen Unternehmens. (Oracle/mc/hfu)


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