SoftwareOne übernimmt niederländische B-lay

SoftwareOne übernimmt niederländische B-lay
Dieter Schlosser, CEO SoftwareOne. (Foto: SoftwareOne)

Stans – SoftwareOne übernimmt B-lay, einen Anbieter von End-to-End Software- und Cloud-Technologielösungen. Mit der Akquisition soll die Position im Software Lifecycle Management (SLM) gestärkt und die SAP- und Oracle-Kompetenzen ausgebaut werden, teilte das Softwareunternehmen am Montag mit. Zu finanziellen Details der Transaktion wurden keine Angaben gemacht.

Die proprietäre Plattform von B-lay, Zyncc, werde in die bestehenden End-to-End-Software-Rationalisierungs- und Cloud-Optimierungsfunktionen von SoftwareOne’s proprietärer PyraCloud-Plattform integriert, heisst es weiter.

Umsatz im tiefen zweistelligen Millionenbereich
Für SoftwareOne stelle die Akquisition von B-lay eine „wichtige, aber keine riesige“ Übernahme dar, die über Jahre integriert werden müsse, sagte ein Sprecher gegenüber AWP. Zum Umsatz der erworbenen Gesellschaft, die 42 Mitarbeitende beschäftigt, wollte der Sprecher keine Angaben machen. Die Analysten der ZKB schätzen diesen auf einen tiefen zweistelligen Millionenbetrag in Schweizer Franken.

Die drei Managing Partner Mark van Wolferen, Heidy Goyens und Richard Spithoven würden zu SoftwareOne wechseln, um deren Oracle- und SAP-SLM-Praxis in Europa zu leiten.

B-lay wurde 2008 gegründet und hat den Hauptsitz im niederländischen Utrecht. Das Unternehmen verfügt gemäss Mitteilung über Tochtergesellschaften in den USA und Rumänien, wo sich sein Exzellenzzentrum befindet. Es bietet sowohl Managed als auch Professional Services an, mit dem Ziel, Kunden bei der Optimierung ihrer Software- und Cloud-Ausgaben zu unterstützen. Dabei liegen die Schwerpunkte auf Compliance, Audits, Asset Management und Know-how.

Kleinere Abhängigkeit von Microsoft
Der Aktienmarkt reagierte mit Kursaufschlägen auf die Mitteilung. Kurz nach Börseneröffnung gewinnen die SoftwareOne-Titel 1,1 Prozent auf 23,40 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI lediglich 0,64 Prozent höher steht.

Mit der Transaktion bewege sich SoftwareOne wie schon in den vorhergehenden Akquisitionen Richtung andere Softwarepublishers, um den grossen Anteil an Microsoft-Umsätzen (ca. 56% der Bruttogewinne) strategiekonform zu verkleinern, schreibt Andreas Müller von der ZKB in einem Kommentar. (awp/mc/pg)

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