Michigan-Index hellt sich stärker als erwartet auf

Freiheitsstatue New York

Michigan – In den USA hat sich das Konsumklima der Universität Michigan im September überraschend stark aufgehellt. Der entsprechende Index sei von 55,7 Punkten im Vormonat auf 57,8 Punkte gestiegen, teilte die Universität am Freitag mit. Volkswirte hatten zwar mit einer Aufhellung gerechnet, diese aber auf lediglich 57,0 Punkte veranschlagt.

Der Index der Universität Michigan gilt als Stimmungsbarometer für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Der Indikator basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen. (awp/mc/ps)

Erneuter Kapitalabfluss im Juli
Die USA haben im Juli erneut einen Abfluss an ausländischem Kapital hinnehmen müssen. Per Saldo seien aus der weltgrössten Volkswirtschaft 51,8 Milliarden US-Dollar abgeflossen, wie das US-Finanzministerium am Freitag in Washington mitteilte. Im Vormonat hatte der Abfluss bei revidiert 29,4 (zunächst 29,5) Milliarden Dollar gelegen.

Zusätzliche Brisanz
Die langfristigen Kapitalzuflüsse legten unterdessen leicht zu. Sie lagen im Juli bei 9,5 Milliarden Dollar, nach revidiert 3,4 (3,7) Milliarden Dollar im Juni. Die USA benötigen einen hohen Zufluss an Kapital, um ihr Defizit in der Leistungsbilanz zu finanzieren. Zusätzliche Brisanz erhalten die Zahlen, da die USA vor wenigen Monaten ihre Top-Bonität der Ratingagentur S&P eingebüsst hatten. (awp/mc/ps)

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