Der Sommer in St. Moritz gewinnt zunehmend an Bedeutung

Der Sommer in St. Moritz gewinnt zunehmend an Bedeutung
St. Moritz (St. Moritz Tourismus)

St. Moritz – Das Rekordergebnis der Hotellerie in St. Moritz 2025 ist sehr erfreulich. Die Märktestrategie von St. Moritz Tourismus hilft, das erklärte Ziel der Sommerstärkung und Saisonverlängerung zu erreichen. Der amerikanische Markt legte 2025 deutlich zu (+20%). Der Sommer verzeichnet viele neue Gäste und gewinnt zunehmend an Bedeutung. 2026 kann von einem weiteren starken Jahr ausgegangen werden, solange sich die jüngsten Ereignissen im Nahen Osten nicht weiter akzentuieren.

Die Destination St. Moritz blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 799’655 Logiernächte zählte die Hotellerie in St. Moritz im 2025 – mit +4.1% gegenüber Vorjahr ein neuer Höchstwert. «Ein Rekordjahr ist zwar schön, aber wichtig ist uns, wie wir bei unseren strategischen Zielen Sommerstärkung, Saisonverlängerung, Erhöhung der Auslastung und Wertschöpfung performen», so Marijana Jakic, CEO der St. Moritz Tourismus AG.

Bettenauslastung- und Zimmerauslastung entwickeln sich positiv
Mit 53% Bettenauslastung resp. 56% Zimmerauslastung konnten im 2025 gute Werte erreicht werden. «Mit jeweils 3 Prozentpunkten mehr gegenüber Vorjahr sind wir noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg», so Jakic weiter.

Sommerstärkung: Strategie zeigt erste Effekte
Der Sommer (Mai-Oktober) 2025 verfehlte mit 337’909 Logiernächten nur knapp ein weiteres Rekordergebnis. Praktisch alle Monate (ausser der Juli) erzielten ein besseres Ergebnis wie im Vorjahr. Zum einen hilft der stabile Schweizer Markt, der nach wie vor der mit Abstand wichtigste Zielmarkt für St. Moritz ist. So hat auch die Neuausrichtung unsere Massnahmen und auch die breit kommunizierte Kampagne St. Summer zum guten Ergebnis beigetragen. Auch der amerikanische Gast findet zunehmend Gefallen an St. Moritz sowohl im Sommer wie im Winter. Mit 20% mehr Übernachtungen gegenüber Vorjahr ist USA der zweitwichtigste Markt im Sommer und hat über das gesamte Jahr den deutschen Markt beinahe von Platz 2 verdrängt.

Saisonverlängerung dank den Fernmärkten
Die Nachfrage nach St. Moritz ist international breit abgestützt. Während Gäste aus der Schweiz rund 33% der Logiernächte generieren, verteilen sich die restlichen Prozente auf mehr als 70 Nationen. Die Internationalisierung hilft sogenannte Schultermonate zu stärken, um die Saisons zu verlängern. So fällt heute dank Gästen aus Brasilien, Türkei oder Australien das klassische Januar-Loch weg. USA, Indien, Japan und Taiwan helfen den Juni und September weiterzuentwickeln. Ein Vergleich mit den Zahlen aus dem Jahr 2019 zeigt, dass die Fernmärkte seit 2019 rund 32% an Logiernächten zulegten, der Schweizer Markt leicht wachsen konnte (+2%), hingegen die Nächtigungen aus Europa leicht zurückgingen (-4%).

Ausblick 2026 – Krieg im Nahen Osten bringen Unsicherheit
Die internationale Ausrichtung von St. Moritz macht die Destination so resilient wie möglich gegen lokale und regionale Krisenherde. Dennoch haben Gäste aus dem asiatischen Raum zur Zeit Schwierigkeiten nach Europa zu gelangen. Marijana Jakic ist überzeugt, dass allfällige Stornierungen durch europäische Gäste, die die Tourismusregionen im Nahen Osten meiden, kompensiert werden können. (St. Moritz/mc/hfu)


St. Moritz Tourismus AG
Die St. Moritz Tourismus AG (STMT) ist mit der nationalen und internationalen Nachfrageförderung, dem Marketing und der Koordination und Moderation der touristischen Weiterentwicklung der Destination St. Moritz beauftragt. Sie wählt die Destinationsentwicklungsaktivitäten, Eventstrategien, Marketinginstrumente und Marktmassnahmen, die sie als effektiv zur Erreichung ihrer Ziele erachtet. Sie richtet sich dabei konsequent auf den Markt aus.

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