Comet will 2021 deutlich bessere Resultate erzielen

Kevin Crofton
Comet-CEO Kevin Crofton. (Foto: Comet)

Flamatt – Der Röntgen- und Hochfrequenzspezialist Comet will seinen Wachstumskurs 2021 fortsetzen. Für das gestartete Jahr erwartet die Gruppe eine weitere Steigerung von Umsatz, EBITDA und EBITDA-Marge gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr.

So soll der Umsatz im Gesamtjahr auf 430 bis 460 Millionen Franken ansteigen und eine EBITDA-Marge von 17 bis 19 Prozent erreicht werden, wie Comet am Donnerstag mitteilte.

2020 verzeichnete Comet, wie bereits im Januar kommuniziert, ein Umsatzwachstum von 6,5 Prozent auf 395,8 Millionen Franken und eine EBITDA-Marge von 14,8 Prozent, womit das Unternehmen über der im November selbst prognostizierten Entwicklung liegt. Der Reingewinn wurde von 12 Millionen Franken im Vorjahr auf 27,7 Millionen mehr als verdoppelt.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung im April 2021 eine Dividende von 1,30 Franken pro Aktie nach 1,00 Franken im Vorjahr. Dies entspricht einem Ausschüttungs-Gesamtbetrag von 10,1 Millionen nach 7,8 Millionen im Vorjahr.

PCT mit Umsatzsteigerung – Röntgengeschäft nimmt ab
Der Umsatz des Geschäftsbereichs Plasma Control Technologies (PCT) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 48,1 Prozent auf 224,7 Millionen Franken. Die entsprechende EBITDA-Marge erhöhte sich auf 22 Prozent von 10,1 im Vorjahr. Der Halbleitermarkt setzte den Aufschwung, der im Schlussquartal 2019 begonnen hatte, weiter fort und sei zudem noch durch erhöhte Nachfrage an Videokonferenzzubehör, Gaming oder 5G-Technologien aufgrund der Covid-19-Pandemie verstärkt worden.

Nach einem starken Nachfragerückgang stabilisierte sich der Geschäftsbereich X-Ray Modules (IXM) in der zweiten Jahreshälfte wieder, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau. Der pandemiebedingte Einbruch in wichtigen Endmärkten für die Prüfung und Sicherheitsinspektion habe durch Kostensenkungsmassnahmen nicht vollständig ausgeglichen werden können. Der Umsatz fiel um 21,4 Prozent auf 61,4 Millionen und die EBITDA-Marge verringerte sich auf 14,6 Prozent.

Der Unternehmensbereichs X-Ray Systems hatte unter der strukturellen Schwäche in den Endmärkten wie die Luftfahrt- und Automobilindustrie zu leiden, die noch durch die Pandemie verstärkt wurden. Der Umsatz der Division sank um 23,5 Prozent auf 106,8 Millionen Franken, wobei ein negatives operatives Ergebnis von -1,0 Millionen Franken resultierte. (awp/mc/ps)

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