CSEM Business Day: Wettbewerbsfähig bleiben dank Innovation

CSEM Business Day: Wettbewerbsfähig bleiben dank Innovation
Physik-Nobelpreisträger Sir Konstantin Novoselov (Foto: CSEM)

Luzern – Für einen Tag war Luzern die Innovationshauptstadt der Schweiz. 250 Unternehmer und andere Innovationsschaffende folgten der Einladung des CSEM und trafen sich am Vierwaldstättersee, um gemeinsam die Zukunft der Schweizer Industrie zu gestalten. Der Business Day findet jährlich statt und erfreut sich steigender Beliebtheit. Dieses Jahr zählte Sir Konstantin Novoselov zu den Referenten. Der Physiker, der 2010 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, zeigte dem Publikum die vielversprechenden Perspektiven von Graphen auf.

Mikrotechnik mit maximalem ökonomischem Nutzen einzusetzen, ist eine ausgewiesene Stärke der Schweiz. Dieses Leitmotiv zog sich als roter Faden durch den 3. CSEM Business Day. Nach den Veranstaltungen in Neuenburg und Zürich lud das Schweizer Forschungs- und Entwicklungszentrum für Elektronik und Mikrotechnik heute die Vertreter der Schweizer Industrie zum jährlichen Event im Zeichen der Innovation nach Luzern ein. Ganz in der Nähe, in Alpnach (OW), konnte das CSEM vor 15 Jahren dank der Unterstützung von sechs Innerschweizer Kantonen sein erstes Regionalzentrum eröffnen.

Vom Graphen zu den Chancen der Digitalisierung
Etwa 250 Vertreter der Industrie nahmen am Anlass teil. Das Neuenburger Forschungs- und Entwicklungszentrum übernimmt eine Brückenfunktion zwischen Forschung und Industrie. So erhielt das Publikum Einblick in zwei wichtige Themen der technischen Innovation: Am Vormittag referierte der Physiknobelpreisträger Sir Konstantin Novoselov über das Potenzial von Graphen. Am Nachmittag zeigte Thomas Skordas, Direktor von DG Connect, der Generaldirektion der Europäischen Union für digitale Belange, die Herausforderungen der Digitalisierung für Europa auf.

Industrielle Produktion auf Schweizer Boden behalten
Ziel des Business Day ist, neue Entwicklungen des CSEM in der industriellen Digitalisierung, der personalisierten Medizin oder im Bereich Energie aufzuzeigen und der Industrie neue Ideen und potenzielle Geschäftsfelder näher zu bringen. Dieses Jahr fanden Tandempräsentationen mit Industriepartnern und CSEM Vertretern statt, was die Teilnehmenden sehr schätzten. In seiner Rede sagte Mario El-Khoury, CEO vom CSEM, er hoffe, dass der Anlass für alle Teilnehmenden eine wertvolle Inspirationsquelle sei. Nur durch Innovationen könne der Industriestandort Schweiz gesichert werden. Voraussetzung dafür sei die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungs- und Entwicklungszentren. Somit werde die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft erhalten. (CSEM/mc/ps)

Über das CSEM
CSEM – Technologien, die den Unterschied machen
Das CSEM ist ein Forschungs- und Entwicklungszentrum (öffentlich-private Partnerschaft), das sich auf Mikro- und Nanotechnologie, Mikroelektronik, Systems Engineering, Photovoltaik und Kommunikationstechnologien spezialisiert hat. Rund 450 hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus diversen wissenschaftlichen und technischen Bereichen arbeiten für das CSEM in Neuchâtel, Alpnach, Muttenz, Landquart und Zürich.
Für weitere Informationen www.csem.ch

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