KPMG hat im Geschäftsjahr 2020 weniger umgesetzt

Stefan Pfister
Stefan Pfister, CEO von KPMG Schweiz. (Foto: KPMG)

Zürich – Das Beratungsunternehmen KPMG hat 2020 die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren bekommen. Der Nettoumsatz belief sich auf 443 Millionen Franken, was einem Rückgang von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Kunden hätten aufgrund der Krise ihre Projekte neu ordnen müssen, hiess es in dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht. Die wichtigsten Beiträge zum Umsatz lieferten Audit Services mit 218,0 Millionen (-3,1%), Tax & Legal Services mit 120,8 Millionen (-2,7%) und Advisory Services mit 104,2 Millionen Franken (-1,9%). Per Ende September 2020 beschäftigte KPMG 2’035 Mitarbeitende, 57 weniger als im Vorjahr.

Verwaltungsrat erweitert
Weiter gab KMPG die Erweiterung des Verwaltungsrates um ein weiteres Mitglied bekannt. Ausserdem wird das Aufsichtsgremium neu von Hélène Béguin präsidiert, die auf Roger Neininger folgt, der sich auf eigenen Wunsch in den Ruhestand zurückzieht.

Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden François Rouiller, der seit 26 Jahren bei KPMG arbeitet, und Pascal Sprenger. Sprenger ist seit 2002 beim Beratungsunternehmen. Hélène Béguin ist seit 33 Jahren bei KPMG tätig und seit 2014 Mitglied des Verwaltungsrats.

Für drei weitere Jahre wiedergewählt wurde Tobias Valk, der seit 2018 Mitglied des Verwaltungsrats ist.

Mit der Erweiterung des Verwaltungsrats um ein zusätzliches Mitglied und der Wahl von Hélène Béguin zur Präsidentin setzte KPMG ein Zeichen in Bezug auf eine moderne Corporate Governance, schreibt KPMG in einer Mitteilung von Dienstag. Damit würden den Aspekten von „Diversity & Inclusion“ noch stärker Rechnung getragen. (awp/mc/ps)

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