Rémy Wyssmann präsentiert Kernpunkte seiner Bundesratskandidatur

Rémy Wyssmann präsentiert Kernpunkte seiner Bundesratskandidatur
Der Solothurner SVP-Nationalrat Rémy Wyssmann will Buzndesrat werden. (Bild: remy-wyssmann.ch/mc)

Solothurn / Bern – Rémy Wyssmann hat am Mittwoch vor den Medien die Kernpunkte seiner Kandidatur für die Nachfolge von Guy Parmelin vorgestellt. Er habe sich lange überlegt, ob er dafür bereit sei und konstatierte: «Ich bin es.»

«Er hat das Amt als besonnener Staatsmann geführt, im Sinne der SVP und im Sinne unseres Landes», sagte Wyssmann über den noch amtierenden Bundesrat Guy Parmelin. Nun bewerbe sich Wyssmann um diesen Sitz.

Als Kandidat habe Wyssmann ein einziges Ziel, sagte er auf Französisch: Er wolle den Bürgerinnen und Bürgern das Vertrauen in die Institutionen zurückgeben. Diese sollten der Bevölkerung dienen und nicht sich selber.

Laut Wyssmann ist Parmelins freiwerdender Sitz ein Sitz der Romandie. Das nehme er sehr ernst. Er möchte deshalb auf Französisch arbeiten und nicht nur «bonjour» sagen. Deshalb spreche er nun in dieser Sprache.

«Ich verlange kein bestimmtes Departement», sagte Wyssmann weiter. Er würde jedes übernehmen, dass ihm der Bundesrat anvertraue und sich in das Dossier einarbeiten. Mit seinen 59 Jahren könne er zwei volle Legislaturen arbeiten, vielleicht mehr, und sich ab dem ersten Tag voll engagieren.

Wyssmann betonte, dass er keinerlei Mandate habe, nicht in der Verwaltung, nicht in einer Stiftung, nicht ein bezahltes in einem Unternehmen oder einer Interessengruppe. Er würde in das Amt des Bundesrats eintreten, ohne etwas verlassen zu müssen. In den vergangenen Jahren habe er gezeigt, dass er Mehrheiten erlangen könne, mit anderen Parteien, vor dem Volk und an den Urnen.

In den 30 Jahren, in denen er seine Kanzlei aufgebaut habe, habe er nur seinen Klienten und unserem Gesetz Rechenschaft geschuldet, fuhr Wyssmann auf Deutsch fort. Als Bundesrat müsse man auch auf die Situation der Bevölkerung, das Kollegium, das Parlament, die Medien und weitere Akteure Rücksicht zu nehmen. Lange habe er sich überlegt, ob er dazu bereit sei und sei zum Schluss gekommen: «Ich bin es.» (awp/mc/ps)

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