Das (Elektro-) Auto als Ort für einzigartige Klangerlebnisse

Das (Elektro-) Auto als Ort für einzigartige Klangerlebnisse
(Bild: Renault)

Paris – Renault hat auf der Technologiekonferenz VivaTech in Paris das neue Soundkonzept für seine künftigen Elektrofahrzeuge präsentiert. Die Philosophie dahinter lautet „Less is more“: mit so wenig Komponenten wie möglich für maximale Klangqualität im Innenraum sorgen. Ein Beispiel dafür ist das neue Concept Car Scenic Vision, das mit weniger Lautsprechern auskommt, die jedoch dank intelligenter Anordnung eindrucksvolle Klangwelten erzeugen. Unterstützt wird Renault bei der Entwicklung künftiger Soundwelten von dem französischen Komponisten, Musiker und Soundingenieur Jean-Michel Jarre.

Zentrale Elemente des Audiosystems sind Mittelton-Lautsprecher in jeder Tür und sogenannte „Sound-Bubbles“ in jeder Kopfstütze. Die Fahrgäste kommen so in den Genuss eines intensiven und hochwertigen Akustikerlebnisses, das auf jeden einzelnen Fahrgast abgestimmt ist.

(Bild: Renault)

Klangerlebnis von Künstlerhand
Das Audiokonzept des Scenic Vision ist das Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit von Renault mit Jean-Michel Jarre. Der französische Automobilhersteller hat den Musiker mit der Gestaltung der neuen Soundsignatur seiner Elektromodelle beauftragt und profitiert dabei vom Know-how und der Kreativität des Künstlers. Die Klangsignatur umfasst neben der Begrüssungssequenz beim Betreten des Fahrzeugs das gesamte Audiosystem mit allen Komponenten, ihrer Anordnung und den dazugehörigen Algorithmen.

«Sonic Road»: Erweitertes Erlebnis während der gesamten Fahrt
Im Rahmen der zunächst auf drei Jahre angelegten Kooperation wird Jean-Michel Jarre auch die Einführung von „Sonic Road“ künstlerisch begleiten. Dieser patentierte Renault Service soll Fahrern und Passagieren den idealen Soundtrack für unterwegs liefern, der sowohl ihre musikalischen Vorlieben als auch weitere Daten berücksichtigt. Hierzu zählen Orte, Landschaften, Wetter und sogar die Tageszeit. Als Forscher und Musiker hat Jean-Michel Jarre eine Methode entwickelt, um die vom Fahrzeug erkannten Kontextdaten mit Audioinhalten wie Musik, Podcasts und Nachrichten zu verknüpfen. So entsteht eine völlig neue sensorische Erfahrung für alle Fahrzeuginsassen. (mc/pg)

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