E-Autofahrer laut Studie häufiger unterwegs als Fahrer von Verbrennern

Elektroauto
(Photo by Waldemar Brandt on Unsplash)

Paris – Wer elektrisch fährt, ist häufiger unterwegs: E-Autofahrer in Europa fahren im Jahr durchschnittlich 630 Kilometer mehr als Fahrer konventionell angetriebener Fahrzeuge. Wie aus einer im Auftrag von Nissan durchgeführten Umfrage hervorgeht, legen die Fahrer von Elektroautos im europäischen Durchschnitt mehr als 14.200 Kilometer pro Jahr zurück. Die Jahreslaufleistung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor beträgt dagegen „nur“ 13.600 Kilometer im Mittel.

„Diese Studie unterstreicht erneut, dass elektrisches Fahren nicht nur der Umwelt zugutekommt, sondern auch Spass macht und für die Besitzer eine spannende und bequeme Option ist. Es ist daher keine Überraschung, dass die Menschen mit Elektroautos mehr fahren als jene mit konventionell angetriebenen Fahrzeugen“, freut sich Arnaud Charpentier, Region Vice President Product Strategy & Pricing für die Nissan AMIEO Region. „Wir sind zuversichtlich, dass die Reichweitenangst bald der Vergangenheit angehören wird, wenn immer mehr E-Fahrzeuge auf den Strassen unterwegs sind.“

Europaweit problemlos laden
In Italien legen die E-Autofahrer die meisten Strecken zurück: Mehr als 15.000 Kilometer durchschnittliche Laufleistung pro Jahr reichen für den Spitzenplatz vor den Niederlanden mit 14.800 Kilometern.

Verzerrte Realität
Wer mit Verbrennungsmotor unterwegs ist, gibt mehrheitlich (58 Prozent) die geringere Reichweite von Elektroautos als deren grösstes Problem an. Fast jeder Zweite (47 Prozent) verweist dabei auf die grössere Reichweite von Benzin- und Dieselfahrzeugen. Eine grössere Reichweite (38 Prozent), ein vereinfachtes, einheitliches Laden (32 Prozent) und eine bessere Ladeinfrastruktur (30 Prozent) könnten dabei zu einem Umstieg auf Elektromobilität bewegen. E-Autofahrer können diese Befürchtungen allerdings nicht bestätigen: 70 Prozent der Befragten bewerten die Reichweite besser als erwartet. Mit 69 Prozent ist die grosse Mehrheit der europäischen E-Autofahrer bereits jetzt mit der derzeit verfügbaren Ladeinfrastruktur zufrieden. Der sukzessive Ausbau dürfte diese Zahl in Zukunft weiter steigen lassen. (mc/pg)

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