Robuste US-Konjunkturdaten und Gerüchte um Vorgehen der EZB belasten den Euro.
“Tendenziell bleibt der Euro aber nach den Verlusten der vergangen Tage angeschlagen, es drohen erneute Verluste.”
Einen Belastungsfaktor für den Euro sahen Experten in den gesunkenen deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen.
“Die Einzelhandelsumsätze aus den USA haben den Euro vorübergehend belastet.”
Kursentwicklung der Gemeinschaftswährung geht vor allem auf den erstarkten Dollar zurück.
Währungspaar EUR/CHF notiert derzeit bei rund 1,2450 – USD/CHF steigt derweil bis auf 0,9583.
Auch die freundliche Stimmung an den Aktienmärkten und besser als erwartet ausgefallene Unternehmenszahlen stützen.
Draghi stellt im Kampf gegen die Euro-Krise weitere Massnahmen in Aussicht: “Die EZB ist wenn nötig bereit, wieder zu handeln”.
Der Euro hat mit deutlichen Kursausschlägen auf eine abermalige Lockerung der Geldpolitik reagiert
Auftrieb durch schwache US-Konjunkturdaten. Wachstumsdelle in den USA zu erwarten.
Derzeit kostet ein Euro 1,2292 CHF verglichen mit 1,2283 CHF am Freitagabend.
Zum Franken bleibt Euro weiterhin unter der am Vormittag noch einmal überschrittenen Grenze von 1,23 CHF.
Spekulationen über mögliche Zinssenkung der Europäischen Zentralbank belasten.
Mit Spannung verfolgt der Devisenmarkt, wie sich die zähe Regierungsbildung in Italien gestaltet.
Aussagen von Bundesbankchef Jens Weidmann zu Leitzinsen gaben zuletzt Auftrieb.
“Der Eurokurs wurde zunächst durch die schwachen Konjunkturzahlen aus China belastet.”
“Eine gut verlaufene Auktion von italienischen Staatsanleihen hat den Euro gestützt.”
Fundamentale Impulse dürften am Dienstag Mangelware bleiben. Konjunkturdaten mit marktbewegender Wirkung stehen nicht an.
Jüngste Probleme im Euro-Krisenland Portugal belasten Gemeinschaftswährung nicht nachhaltig.
Euro spring mit der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten zeitweise auf 1,3026 Dollar.
EZB-Chef unterstreicht erneut, dass die Notenbank alles zum Erhalt der Eurozone tun werde: “Kein Plan B”.
Am Nachmittag fiel der Kurs um über einen halben Cent auf ein Tagestief von 1,2814 Dollar.
“Euro hat davon profitiert, dass nach zuletzt turbulenten Tagen keine negativen Nachrichten aus der Eurozone gekommen sind.”
Zypern-Krise und zunehmende Sorgen um politische Lage in Italien setzen dem Euro zu.
Devisenexperte: “Es gibt auch nach der Einigung noch eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren.”
Marktteilnehmer geben sich gelassen. Weniger optimistisch zeigen sich die Analysten.
“Hier wurde ein Exempel statuiert, das Gewaltmonopol des Staates eindrucksvoll vorgeführt”.