US-Schluss: Dow verliert 0,67% auf 17’731,95 Punkte

Von moneycab - 22:45

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New York – Die Quartalsberichtssaison verläuft in den USA weiterhin nicht nach dem Geschmack der Anleger. Insgesamt durchwachsene Geschäftszahlen grosser Konzerne lasteten am Donnerstag einmal mehr auf der Stimmung an der Wall Street.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,67 Prozent tiefer mit 17’731,95 Punkten. Für den breit gefassten S&P 500 ging es um 0,57 Prozent auf 2102,15 Zähler nach unten und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 büsste 0,44 Prozent 4602,83 Punkte ein.

Angesichts der Höhen, in denen sich die Indizes derzeit bewegten, schienen die Anleger von den wenig beeindruckenden Geschäftszahlen vieler Unternehmen überrascht zu sein, sagte ein Börsianer. Noch zum Wochenauftakt hatte sich der S&P 500 seinem Rekord bei 2134 Punkten bis auf rund 2 Punkte genähert. Es bräuchte vor allem mit Blick auf die Umsätze der Unternehmen gute Nachrichten, um den Kursen einen Schub zu verleihen, sagte ein anderer Investmentexperte.

US-Konjunkturdaten lieferten am Donnerstag keine grösseren Impulse. So war der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren stärker als erwartet gestiegen und die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war überraschend stark auf 255’000 zurückgegangen. „Inzwischen hat man sich daran gewöhnt, dass diese unterhalb von 300 000 liegen“, schrieb Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba in einer Studie.

Die schwächsten Werte im Dow Jones waren die Papiere des Mischkonzerns 3M mit einem Minus von 3,80 Prozent und die des Baumaschinenherstellers Caterpillar mit einem Abschlag von 3,61 Prozent. Die Aktien des Kreditkarten-Anbieters American Express fielen um 2,51 Prozent.

American Express leidet unter der Stärke des US-Dollar, während bei Caterpillar sinkende Rohstoffpreise Spuren hinterlassen, da Rohstoffkonzerne weniger Bagger und Kipplaster bestellen. 3M blickt nach einem Umsatzrückgang nun noch pessimistischer auf den Rest des Jahres.

Die Anteilsscheine von McDonald’s hielten sich mit einem Minus von einem halben Prozent einen Tick besser als der Dow Jones. Die Burger-Kette schwächelt zwar weiter – Umsatz und Gewinn waren im zweiten Quartal gesunken – doch hatten Anleger noch schlechtere Zahlen erwartet.

Bei General Motors (GM) freuten sich die Anteilseigner über einen Gewinnsprung dank einer starken Nachfrage nach Geländewagen und Pickup-Trucks. Die Papiere stiegen um knapp 4 Prozent. Die Aktien von Texas Instruments zogen um 2,45 Prozent an. Der Chip-Spezialist hatte seinen Gewinn leicht gesteigert.

Der Kurs des Euro stieg und überwand zeitweise die Marke von 1,10 US-Dollar. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0992 Dollar. Am Markt für US-Staatsanleihen legte der Kurs richtungweisender zehnjähriger Papiere um 13/32 Punkte auf 98 22/32 Punkte zu. Ihre Rendite betrug 2,28 Prozent. (awp/mc/upd/ps)

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