ZKB KMU Index: Aktives Marktgeschehen

Von moneycab - 11:45

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ZKB Nebenwerte

von André Spillmann, ZKB

Zürich – Der ZKB KMU Index hat sich in der vergangenen Handelswoche um 0.24% verbessert. Das Marktgeschehen kann als sehr aktiv bezeichnet werden, 54 Titel generierten einen Abschluss. Einmal mehr erzielten die Aktien der Reishauer AG das höchste Volumen.

Auch die Anzahl der Abschlüsse nahm über 43% zu. Die meisten Abschlüsse generierten die Titel der Zur Rose Group AG mit 76. Die Versandapotheke hat im ersten Halbjahr 2016 einen Gewinn von CHF 2 Mio. geschrieben. Der Umsatz stieg um 5.5% auf CHF 434.3 Mio. Ohne Neuigkeiten wechselten auch die PS der Weleda AG rege die Hand. Seit dem geglückten Turnaround sind die Aktien vermehrt im Fokus der Anleger. Mit einem Volumen von 13 Aktien schaffte es die EW Jona AG auf die Wochengewinnerliste. Nach der Veröffentlichung des Semesterergebnisses wurden auch die NZZ gesucht. Das Medienunternehmen musste zwar eine Umsatzeinbusse von 3% hinnehmen, dank Kosteneinsparungen stieg das Gruppenergebnis von CHF 7.7 Mio. im Vorjahr auf CHF 12 Mio. Nach der Veröffentlichung eines Interviews von CFO Godi Koch auf einer Onlineplattform wurden die Pilatus-Bahn Aktien gesucht. Allerdings würden im laufenden Jahr die Rekordmarken aus dem Vorjahr aufgrund des Wetters sowie rückläufiger Besucherzahlen aus China nicht erreicht. Das Volumen war jedoch mit einem Abschluss über 200 Aktien gering. Auch die eher selten gehandelten Ferien- und Sportzentrum Hoch-Ybrig Aktien wurden in zwei Transaktionen gesucht. Neuigkeiten blieben jedoch aus. Generell kann man sagen, dass nach den Sommerferien wieder mehr Aktivität in den Handel der Bergbahnaktien kommt.

Obwohl der CEO der Bernexpo Holding AG das Unternehmen verlässt, gab es eine Transaktion von 20 Aktien zum Preis von CHF 449. Bis ein neuer CEO gefunden ist, wird CFO Beat Schranz die Geschicke des Unternehmens weiterleiten. In 3 Abschlüssen über 52 Aktien verloren die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft über 10%. Ob die geplante Einführung des Zürichsee Fünfliebers schuld ist bleibt offen. Nach dem die Welinvest AG in den vergangen Wochen rege gesucht wurden, gab es in der vergangenen Woche ein Verkäufer von einer Aktie, welche aufgrund des grossen Spreads gerade einen Kurstaucher auslöste. Seit einigen Wochen sind die Aktien des Medienhauses Zürcher Oberland Medien unter Druck. An der Generalversammlung vom letzten Mai übten die Aktionäre übten grosse Kritik am Kauf des Winterthurer Stadtanzeigers, scheinbar gibt es immer noch Druck auf die Titel. Ebenfalls unter leichtem Abgabedruck litten die GD Ressort Bad Ragaz und die Thurella AG, bei beiden gab es weniger Abschlüsse. (Quelle: eKMU-X)

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Im breiten Markt sind einmal mehr die Precious Woods Aktien aufgefallen. Mit grösseren Umsätzen sind die Aktien im Vorfeld der Veröffentlichung der Semesterzahlen um 3.3% gestiegen. Die Aktien der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees sanken um 4.85%, auch bei diesen Aktien sorgt die geringe Liquidität für die grösseren Kursdifferenzen. Auch die Sänitsschwebebahn AG verlor über 3%, hier wurde allerdings nur eine Aktie à CHF 1‘010 umgesetzt. Gleich verhält es sich mit der LZ Medien Aktien hier wechselte ebenfalls nur eine Aktie den Besitzer. Die Hof Weissbad Anteile litten mit einem Umsatz von 3 Aktien à 1‘580.

Unternehmensnachrichten
Die NZZ-Mediengruppe hat im ersten Halbjahr 2016 rund 3% weniger Umsatz gemacht. Die Einnahmen sanken auf CHF 218.6 Mio. Der Rückgang konnte jedoch durch Einsparungen mehr als kompensiert werden. Das EBIT stieg von CHF 8.5 Mio. auf CHF 14.5 Mio. Unter dem Strich blieb ein Semesterergebnis von 12 Mio. (Vj. CHF 7.7 Mio.) Der Umsatz der Gruppe verschiebt sich kontinuierlich weg von Werbung und Druck, hin zum Lesermarkt und Erträgen aus neuen Geschäftsfeldern. Auch im zweiten Halbjahr will die Gruppe ihre Strategie fortsetzen. Einerseits soll das Kostenmanagement weiter gestrafft werden, anderseits sollen mit neuen Angeboten Leser gewonnen werden. Das Eigenkapital inklusive Minderheitsanteile nahm um 6% auf 275,5 Mio. Fr. ab, weil Goodwill-Verrechnungen aus Akquisitionen und Dividendenausschüttungen höher ausfielen als der Gruppengewinn. Dadurch verringerte sich die Eigenkapitalquote gegenüber Jahresbeginn um 1,6 Prozentpunkte auf 63,6%. (Quelle: awp)

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Die Pilatus-Bahnen werden im laufenden Geschäftsjahr 2016 die Rekordmarken aus dem Vorjahr nicht übertreffen. Die Unternehmensleitung geht von eine budgetierten Umsatz von CHF 28.2 Mio. aus, im Vorjahr betrug dieser CHF 30.5 Mio. Als Grund für die Rückgangfaktoren werden das Wetter und die rückläufigen Besucherzahlen aus China genannt. Seit Anfang 2016 seien rund 15% bis 20% weniger chinesische Passagiere befördert worden. Diese Gästegruppe macht rund 25% aus. Trotz dem Rückgang wird mit einem weiteren Wachstum aus dem chinesischen Markt gerechnet. Ebenfalls soll mit einem verstärkten Merchandising, der Umsatz weiter angekurbelt werden. In den kommenden 6 Jahren stehen grössere Sanierungsarbeiten an. Die Kosten können noch nicht genau abgeschätzt werden, sie sollen jedoch aus dem Cashflow finanziert werden. (Quelle: awp)

Die Davos Klosters Bergbahnen mussten im vergangenen Geschäftsjahr 2015/16 einen Rückgang von 5.7% bei den Ersteintritten und 4.3% bei den Einnahmen hinnehmen. Der Gesamtertrag sank um 4.9% auf CHF 53.47 Mio. Aufgrund tieferer Stromkosten konnte ein Teil der Einnahmenverluste kompensiert werden. Der EBITDA sank um 7% auf CHF 18.74 Mio., was einer Marge von über 35% (Vorjahr 35.80%) entspricht. Der Reingewinn lag bei CHF 1.49 Mio. (Vorjahr CHF 1.61 Mio.). Die Aktionäre können an der kommenden Generalversammlung vom 23. September 2016 über eine unveränderte Dividende von CHF 3.6 pro Aktie abstimmen. (Quelle: Geschäftsbericht)

Auf dem Zürichsee Zonen schaffen statt den geplanten Schiffzuschlag von fünf Franken einführen: Der Kantonsrat hat am Montag ein SP-Postulat mit dieser Forderung als dringlich erklärt. Dass es an den Regierungsrat überwiesen wird, ist allerdings unwahrscheinlich. (Quelle: awp)

Die Online-Apotheke und Ärztegrossistin Zur Rose Group AG schreibt im ersten Halbjahr 2016 wieder schwarze Zahlen. Nach einem Verlust von CHF 0.2 Mio. vor einem Jahr konnte nun ein Gewinn von CHF 2.0 Mio. erzielt werden. Beim Umsatz legte das Unternehmen um 5.5% auf CHF 434.3 Mio. zu. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 45% auf CHF 3.3 Mio. CHF, wie die Zur Rose- Gruppe am vergangenen Mittwoch mitteilte. In der ersten Jahreshälfte 2016 habe man die die positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung des zweiten Halbjahres 2015 fortsetzen können. Dabei sei es im Ärztegeschäft gelungen, die Marktanteile im Heimmarkt Schweiz weiter auszubauen und auch das Versandgeschäft an Privatkunden habe sich erfreulich entwickelt. Belastet wurde das Versandgeschäft laut Mitteilung durch ein Bundesgerichtsurteil vom September 2015, wodurch Verkäufe von rezeptfreien Medikamenten wegfielen und sich der Versandhandelsumsatz um rund CHF 2 Mio. schmälerte. Die Gruppe hat inzwischen ins Filialnetz investiert: Anfang August wurde in Bern die erste Flagship-Apotheke eröffnet. Die im digitalen Gesundheitsmarkt tätige niederländische Tochter DocMorris habe den Umsatz im ersten Halbjahr 2016 deutlich gesteigert. Besonders erfolgreich entwickelte sich das Online-Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten. Hier konnte der Umsatz um fast 40% gesteigert werden. Der Umsatz bei den rezeptpflichtigen Medikamenten lag ebenfalls über dem damals durch den deutschen Poststreik belasteten Vorjahreszeitraum. Nach der Übernahme von DocMorris im Jahr 2012 und dem Bezug des neuen Logistikzentrums in Heerlen (NL) Mitte 2015 sei das Unternehmen bereit für den nächsten Wachstumsschub, lässt sich Zur Rose-Chef Walter Oberhänsli in der Mitteilung zitieren. Während einer rund zwei Jahre andauernden Investitionsphase werde nun nicht das Unternehmensergebnis, sondern das forcierte Wachstum im Fokus stehen. Finanziert werden soll dieses Wachstum durch neues Kapital. Am 1. September werden die Aktionäre der Zur Rose-Gruppe an einer ausserordentlichen Generalversammlung über die geplante Kapitalerhöhung und den damit verbundenen Einstieg der Zuger Corisol-Gruppe befinden. Wie bereits Mitte Juni kommuniziert, beteiligt sich Corisol in einem ersten Schritt mit CHF 20 Mio. am Apotheken-Unternehmen und wird so zunächst einen Anteil von 13.3% halten. Im Rahmen einer zweistufigen Kapitalerhöhung im Umfang von bis zu 900’000 Aktien wird sich Corisol, wie es in der aktuellen Medienmitteilung heisst, zu etwa 20% am Unternehmen beteiligen.

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Die Industrie-Gruppe Rapid hat im ersten Halbjahr 2016 einen leicht rückläufigen Umsatz verbucht, das operative Ergebnis jedoch deutlich verbessert. Die organisatorischen Anpassungen würden zunehmend greifen und auch die Nachfrage aus dem Ausland habe erfreulicherweise wieder deutlich angezogen. Rapid erwirtschaftete einen Gesamterlös von CHF 20.3 Mio. (VJ 20.9 Mio.). Der betriebliche Erfolg (EBIT) beläuft sich auf CHF 0.98 Mio. CHF (VJ 0.1 Mio.) und unter dem Strich weist das Unternehmen einen Gewinn von CHF 0.56 Mio. aus, nach noch einem Verlust von CHF 0.2 Mio. im Vorjahreszeitraum. Ausblick: Aufgrund der aktuellen Auftragsbestände im Bereich Einachsgeschäfte und der in diesem Jahr lancierten Neuentwicklungen Casea und Monta ist die Geschäftsleitung zuversichtlich im Bezug auf die weitere Entwicklung des Kerngeschäfts. Schwieriger ist die Situation im Handelsgeschäft. Interessante Projekte im Bereich FSW und die Erhöhungen der Bestellungen aus der Bahnidustrie sollten in der zweiten Jahreshälfte zu neuem Wachstum führen. (Quelle: awp/Rapid Medienbericht)

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Die Ersparniskasse Affoltern im Emmental (EKA) hat im ersten Halbjahr 2016 weiter unter dem tiefen Zinsumfeld gelitten. Entsprechend reduzierte sich der Erfolg im Zinsengeschäft. Dennoch vermochte die Bank die Kundenausleihungen zu erhöhen und den Gewinn auf Vorjahresniveau zu halten. Für das zweite Halbjahr bleibe die Bank vorsichtig optimistisch. Für Banken wie die EKA, die ihr Geld praktisch ausschliesslich im Zinsdifferenzgeschäft verdienten, werde der Markt zunehmend schwieriger, heisst es. Als Folge der Zinsentwicklung reduzierte sich der Zinserfolg (brutto) um 1.2% auf CHF 1.83 Mio. Dieser Rückgang konnte indes mit einer Steigerung der übrigen Erträge wettgemacht werden. Zudem nahm der Geschäftsaufwand leicht um 0.7% auf CHF 1.07 Mio. ab. Die Cost/Income-Ratio verbesserte sich somit gegenüber Ende 2015 auf 51.1% von 53.0%. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von CHF 0.35 Mio., was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 0.9% entspricht. Die Kundenausleihungen in Form von Hypotheken und Krediten stiegen um 2.0% auf 185.4 Mio. Gleichzeitig nahmen die anvertrauten Kundengelder um 3.0% auf CHF 191.4 Mio. zu. Demzufolge erhöhte sich der Deckungsgrad im Kundengeschäft auf 103.3% von 102.2% Ende 2015. Das Eigenkapital nahm durch die thesaurierenden Erträge seit Ende 2015 um 0.7% auf 31.95 Mio. zu. Da die Bilanzsumme gleichzeitig um 1.5% auf CHF 251.7 Mio. stieg reduzierte sich die Eigenkapitalquote auf 12.7% von 12.8%. Für das zweite Halbjahr 2016 zeigt sich die Bank „vorsichtig optimistisch“. Wenn unerwartete externe Ereignisse ausblieben, dürfte das Jahresendergebnis 2016 im ähnlich guten Rahmen ausfallen. (Quelle: awp)

Roland Brand, CEO der Bernexpo Groupe, verlässt per Ende Februar 2017 das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Brand leitete die Bernexpo Groupe seit 2009. Unter seiner operativen Führung entwickelte sich das auf Messen-, Kongresse und Events spezialisierte Live-Marketing-Unternehmen zum drittgrössten Messestandort in der Schweiz. Als CEO ad interim übernimmt Beat Schranz ab sofort die Geschäftsleitung. (Quelle: Medienmitteilung)

Die Precious Woods Gruppe könnte das erste Halbjahr 2016 mit einem positiven EBIT von USD 1.6 Mio. abschliessen. Der Nettoumsatz lag bei USD 23.3 Mio. und damit 3.4% über der Vorjahresperiode. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 9.4% auf USD 14.2 Mio., was einer Marge von über 60% entspricht. Diese Steigerung ist eine Folge von Optimierungsmassnahmen in den Prozessabläufen. Unter dem Strich blieb ein Nettoverlust von USD 0.4 Mio., (VJ – 4.0). Das Eigenkapitalquote beträgt zur Zeit 30% am 31.12.2015 lag diese bei 18.1%. Die Geschäftsleitung geht von einem weiteren Umsatzwachstum und einem positiven EBIT aus. Ebenfalls soll die Präsentationswährung von USD auf EUR umgestellt werden, da die meisten Kosten und Erträge in dieser Währung anfallen.

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Ausblick
Die Volumen dürften weiter auf einem guten Niveau verharren. In den nächsten Wochen dürften einige Bergbahnen ihre Geschäftsberichte veröffentlichen. (ZKB/mc)

 


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