Schweizerischer Gewerbeverband: «Digitale Schweiz» – Innovation benötigt Freiraum

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)
sgv-Direktor und FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Bern – Stellungnahme des sgv: Der Bundesrat hat am Mittwoch neue Leitlinien für die «Digitale Schweiz» verabschiedet. Digitalisierung geschieht jedoch konkret nur über unternehmerische Innovation. Dafür fordert der Schweizerische Gewerbeverband sgv unternehmerische Freiheit und keine zentralen Strategien.

Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft begrüsst, dass der Bundesrat die ihm unterstellte Verwaltung fit für das Digitale machen will. Doch die «Digitale Schweiz» entsteht vor allem ausserhalb der Bundesstruktur. Die unternehmerische Innovation und ihre Umsetzung in der Gesellschaft führt zur Digitalisierung.

«Es gibt verschiedene Formen und Tempi der Digitalisierung, welche nicht vom Bund reguliert oder gar im Voraus geplant werden dürfen», so sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. Die Politik kann nicht wissen, welche Bedürfnisse die einzelnen Menschen oder Unternehmen haben und welches der bestmögliche Beitrag der Digitalisierung ist, um diese zu befriedigen. Von der Politik und Verwaltung befohlene Digitalisierung verliert seine innovative Kraft. Im Entdeckungs- und Dialogverfahren des Marktes entstehen hingegen Produkte und Dienstleistungen, die einen echten Mehrwert bieten. (sgv/mc)

Über den sgv
Als grösste Dachorganisation der Schweizer Wirtschaft vertritt der Schweizerische Gewerbeverband sgv über 230 Verbände und gegen 500’000 KMU, was einem Anteil von 99.8 Prozent aller Unternehmen in der Schweiz entspricht.

Schweizerischer Gewerbeverband

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