sgv: Covid-19 – Regionalisierte Risikoliste ist das kleinste Übel

Hans-Ulrich Bigler
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Bern – Stellungnahme des Schweiz. Gewerbeverbandes: Der Schweizerische Gewerbeverband sgv begrüsst die differenzierte Lösung bei der Risikoeinstufung. Eine generelle Einstufung von Frankreich und anderen Nachbarländern wäre wirtschaftlich nicht tragbar. Wirtschafts­regionen wie zum Beispiel die Region Basel sind massgeblich von der unbehinderten Einreise der Grenzgängerinnen und Grenzgänger abhängig.

Die vom Bundesrat beschlossene differenzierte Lösung berücksichtigt die unterschiedliche Situation in den Regionen der Nachbarländer. So sind zum Beispiel im Elsass, aus dem täglich viele Grenzgänger in die Region Basel kommen, die Fallzahlen tief. Das Gleiche gilt für das französische Grenzgebiet der Waadt und Genfs. Wenn die für die Schweizer Wirtschaft wichtigen Grenzgebiete zu den Nachbarländern mit einer solchen Regelung möglichst frei und ohne Quarantäne zugänglich bleiben, bedeutet dies das kleinste Übel aller möglichen Einschränkungsmassnahmen. (sgv/mc)

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