Steiner Office Barometer: Die Schweiz liebt Homeoffice

Home Office
(Adobe Stock)

Zürich – Nach der Homeoffice-Pflicht wieder zurück ins Büro oder doch lieber zu Hause bleiben? Idealerweise beides. So die Ergebnisse des Steiner Office-Barometers, einer breit angelegten Studie. 9 von 10 Befragten, bei denen Homeoffice theoretisch möglich wäre, möchten auch zukünftig gerne von zu Hause aus arbeiten. Doch viele wollen wieder teilweise zurück ins Büro – vorzugsweise in Büros an zentraler Lage und mit eigenem Arbeitsplatz. ­

Mit dem Rückgang der Corona-Fallzahlen könnte der Bundesrat die Homeoffice-Pflicht bald aufheben. Grund zum Jubeln oder zum Ärgern? Wie die in der Deutsch- und Westschweiz durchgeführte Studie von Steiner mit über 1’000 Berufstätigen zeigt, sprechen sich 9 von 10 Befragten, die aktuell zu Hause arbeiten oder dies zumindest theoretisch könnten, für Homeoffice aus. Viele vermissen jedoch die sozialen Kontakte im Büro.

Chefs entdecken die Vorzüge von Homeoffice
Auffällig ist, dass bereits vor der Homeoffice-Pflicht 39% der Befragten die Möglichkeit für Homeoffice hatten. Aktuell arbeiten mit 48% nur unwesentlich mehr von zu Hause aus – bei einem maximalen Potential von 56%. Tendenziell arbeiten in der Stadt und bei grossen Firmen mehr Menschen zu Hause als auf dem Land und in KMU-Betrieben. Insbesondere Arbeitnehmende mit Vorgesetztenfunktion (51%) oder aus der Unternehmensleitung (61%) arbeiten aktuell im Homeoffice und schätzen offensichtlich die Vorteile. Vor der Pandemie waren es knapp 42% bzw.37%.

Da insbesondere Jüngere vermehrt zu Hause arbeiten möchten, könnte ein Homeoffice-Angebot künftig ein Vorteil bei der Rekrutierung werden. Von den Befragten, die im Homeoffice arbeiten könnten, sind zwei Drittel (65%) bei Arbeitgebern in der Stadt tätig. Vier von fünf (81%) sind bei Arbeitgebern beschäftigt, die über eigene Büroräumlichkeiten verfügen.

Arbeitnehmende wollen das Beste aus beiden Welten
Homeoffice ist zwar ein grosses Bedürfnis. Dennoch wollen viele Befragte nicht auf einen fixen Büro-Arbeitsplatz verzichten. Zwei Drittel verfügen heute über einen solchen. Eine zentrale Lage des Arbeitsplatzes bleibt für die Mehrheit der Befragten wichtig, auch wenn sie nicht jeden Tag pendeln. Viele Arbeitnehmende wollen das Beste aus beiden Welten: die Freiheit des Homeoffice, aber trotzdem weiterhin das vertraute Umfeld im Büro.

Was bedeutet dieser Wunsch für den Bau von neuen Wohn- und Geschäftshäusern, in der Stadt wie auf dem Land? Zentrale, urbane Arbeitsplätze werden weiterhin begehrt sein, Büros in Randlagen dagegen vermutlich auf weniger Nachfrage stossen. Von Planern werden künftig noch kreativere Lösungen gefordert. Andrerseits könnten dank der Akzeptanz von Homeoffice auch periphere Wohnorte attraktiver werden.

Steiner plant Homeoffice bereits ein
Bei der Entwicklung von Immobilienprojekten berücksichtigt Steiner gesellschaftliche Trends und antwortet mit innovativen Baulösungen und Wohnformen auf die sozialen Herausforderungen der Zukunft. «Im Wohnbau tragen wir dem Wunsch nach Homeoffice mit neuen Ideen Rechnung», hebt Michael Schiltknecht, Head Real Estate bei der
Steiner AG, hervor.

Michael Schiltknecht ist überzeugt, dass Steiner auch im Büro- und Gewerbebereich bereits Lösungen und massgeschneiderte Antworten auf die Anforderungen der Zukunft anbietet: «Wir haben das nachhaltige und mehrdimensionale Konzept «Manufakt» entwickelt, das nebst modular nutzbaren Räumlichkeiten ein Angebot an geteilten und nach Bedarf benötigten Sitzungszimmern, Flex Offices und Begegnungszonen bietet».

Repräsentative Studie mit 1000 Befragten
Die Studie wurde im Auftrag der Steiner AG vom 7. bis 13. April 2021 von Marketagent.com Schweiz AG durchgeführt. Sie basiert auf gut 1000 Online-Interviews mit web-aktiven und berufstätigen Personen aus der Schweiz zwischen 18 und 75 Jahren und umfasste 27 Fragen. Die Studienergebnisse inkl. Infografiken finden Sie hier. (Steiner AG/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.