CKW mit leicht tieferem Halbjahresgewinn
Zürich – Das Zentralschweizer Energieunternehmen CKW hat im per Ende März abgelaufenen ersten Halbjahr etwas weniger umgesetzt und etwas weniger verdient. Bereits im Vorjahreszeitraum war es zu einem Gewinneinbruch gekommen.
Die Gesamtleistung sank im ersten Semester des Geschäftsjahres 2025/26 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 594 Millionen Franken, wie CKW am Donnerstag mitteilte. Die Innerschweizer Gesellschaft sichert den Preis für den von ihr produzierten Strom im Voraus ab. Diese Strategie habe sich im Berichtszeitraum wiederum bewährt: Eine tiefere Produktionsmenge wegen längerer Revisionsarbeiten im Kernkraftwerk Gösgen sei so kompensiert worden.
Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 1 Prozent auf 88 Millionen zurück. Bereinigt um die Performance der Stilllegungs- und Entsorgungsfonds und um die Bewertung von Absicherungsgeschäften stieg der EBIT derweil um 3,7 Prozent auf 90 Millionen. Unter dem Strich blieb ein um 5 Prozent tieferes Unternehmensergebnis von 78 Millionen Franken.
CKW bekenne sich klar zum Kanton Luzern, hiess es weiter. In den kommenden Jahren will das Energieunternehmen seine Geschäftsbereiche von Reussbühl nach Emmen verlegen und den bestehenden Standort in Rathausen weiterentwickeln.
Per Ende März beschäftigte die Axpo-Tochter in Vollzeitstellen gerechnet knapp 2050 Menschen – in etwa gleich viele wie ein Jahr zuvor. (awp/mc/Pg)