Solides Halbjahresergebnis der Zürcher Landbank

Solides Halbjahresergebnis der Zürcher Landbank
Geschäftsleitung der Zürcher Landbank AG: Hans-Ulrich Stucki, Bankleiter, Petra Baltensperger, Mitglied der Bankleitung, Roger Bernhard, Stellvertretender Bankleiter und Dario Miro, Mitglied der Bankleitung der ZLB (v.l.). (Foto: ZLB)

Elgg – Die Zürcher Landbank (ZLB) hat das erste Semester trotz Corona nach eigenen Angbaen gut gemeistert. Dass sich die kontinuierlichen Investitionen in den Vertrieb lohnen, zeigt sich in einem um 6.7 % höheren Betriebsertrag. Im Zusammenhang mit dem Wechsel auf die neue IT-Plattform stieg der Geschäftsaufwand ebenfalls an. Es resultiert ein Halbjahresgewinn von CHF 1.323 Mio. was einer leichten Steigerung von 2.3 % entspricht, wie das Institut am Donnerstag mitteilte.

Trotz anhaltend anspruchsvollem Umfeld konnten im ersten Halbjahr sowohl im Zinsdifferenzgeschäft als auch im Kommissionsgeschäft Fortschritte erzielt werden. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg um beachtliche 6.6 % auf CHF 4.762 Mio.

Im Kommissions- und Anlagegeschäft stiegen die Erträge markant um 24.6 %. Im weniger bedeutenden Handelserfolg wurde das Vorjahresergebnis nicht erreicht, es resultierte ein Rückgang von 22.6 %. Der übrige ordentliche Erfolg blieb konstant.

Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung wurde die IT-Plattform erneuert. Dies führt zu einem um 11.4 % höheren Sachaufwand. Nach einem Rückgang im Vorjahr sind die Personalkosten um 5.8 % oder CHF 0.11 Mio. angestiegen. Der Geschäftsaufwand belief sich auf CHF 3.702 Mio. (+8.3 %). Das Kosten-Ertragsverhältnis im ersten Semester beträgt 61 % gegenüber 60.1 % im Vorjahr.

Aktuell wird die Niederlassung in Räterschen umfassend renoviert. In diesem Zusammenhang sind dem Semesterergebnis bereits Abschreibungen von rund CHF 0.34 Mio. belastet worden, was zu einer Verdoppelung der Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr auf CHF 0.69 Mio. führte. Insgesamt wurde ein Halbjahresgewinn von CHF 1.323 Mio. (+2.2 %) erarbeitet.

Die Bilanzsumme übertraf mit CHF 901.5 Mio. erstmals die Marke von CHF 900 Mio. (+4.1 %). Dank dem Wachstum der Kundengelder um CHF 19.2 Mio. (+3.2 %) konnten die um CHF 22.9 Mio. (+3.0 %) höheren Kundenausleihungen wiederum weitgehend refinanziert werden. Der Kundendeckungsgrad beträgt 80.4 %.

Auch während der Corona Zeit werden alle Dienstleistungen zuverlässig erbracht
Der Bankbetrieb konnte stets aufrechterhalten werden und die Bankschalter blieben an allen vier Standorten zu den gewohnten Öffnungszeiten offen. Die realisierte Digitalisierung der Kundendossiers hat erlaubt, dass ein Teil der Kundenberater während einer gewissen Zeit im Homeoffice arbeiten konnten.

Die ZLB hat an den KMU-Kreditprogrammen des Bundes und des Kantons Zürich teilgenommen. Innert kürzester Zeit wurden rund 70 sogenannte Covid 19-Kredite vergeben. Die KMU-Kunden konnten in der anspruchsvollen Situation mit der notwendigen Liquidität versorgt werden.

Ausblick
Eine Einschätzung der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ist zurzeit äusserst schwierig. Wir gehen von einer verhaltenen Ertragsentwicklung im 2. Semester aus. Kostenseitig wird das laufende Jahr weiter anspruchsvoll bleiben. Der Umbau unserer Niederlassung in Räterschen und weitere Digitalisierungsschritte werden das Jahresergebnis belasten, verbessern aber unsere künftige Wettbewerbsposition.

Zürcher Landbank AG (ZLB)
Die ZLB mit Hauptsitz in Elgg sowie Geschäftsstellen in Elsau, Rickenbach und Neftenbach beschäftigt 32 Mitarbeitende. Sie gehört mit einer Bilanzsumme von CHF 900 Mio. zu den traditionsreichen und unabhängigen Regionalbanken in der Schweiz. Seit 1851 verfolgt sie eine transparente und vorsichtige Geschäftspolitik. Sie bietet Dienstleistungen für Privatkunden, Gewerbetreibende und Institutionen.


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