SolvencyAnalytics: Anlageeffizienzsteigerung durch Optimierung bei Investments und Harmonisierung von Reporting-Standards

SolvencyAnalytics: Anlageeffizienzsteigerung durch Optimierung bei Investments und Harmonisierung von Reporting-Standards

Daniel Niedermayer
Daniel Niedermayer, CEO SolvencyAnalytics. (Foto: zvg)

Zürich – Das tiefe Zinsumfeld, Unsicherheit auf den Aktien-, Währungs- und Immobilienmärkten sowie die gestiegenen regulatorischen Anforderungen tragen stark zur Komplexität des modernen institutionellen Anlagegeschäftes bei. In diesem Umfeld wird es für Investoren immer herausfordernder, unter Einhaltung der Risikovorgaben eine nachhaltige Rendite zu erzielen.

Versicherer zwischen Rendite und Regulierung
In diesem anspruchsvollen Umfeld setzt das Beratungsangebot von SolvencyAnalytics für Versicherungen und von ihnen mandatierte Asset Manager die Hebel an zwei Punkten an – bei der Optimierung einzelner Anlagen und beim immer wichtigeren regulatorischen Anlagereporting. „Bei Investmententscheidungen stellt sich beispielsweise die Frage, ob eine Obligation mit einer gewissen Laufzeit, Coupon, Rating und allfälliger Optionalitäten aus regulatorischen Gesichtspunkten attraktiv ist“ skizziert Dr. Daniel Niedermayer, CEO des Unternehmens die investmentspezifischen Herausforderungen.

„Diese Beurteilung setzt Asset Management Know-how, regulatorische Kenntnisse und eine individuelle Betrachtung der bestehenden anlage- und verpflichtungsseitigen Risiken im Investmentprozess voraus.“ Beim Reporting hat das spezialisierte Schweizer Beratungsunternehmen in diesem Jahr mit der Harmonisierung der EU-Reporting-Richtlinien bei Solvency II mit der für die Schweiz spezifischen Anforderungen im Rahmen des SST (Swiss Solvency Test) einen Meilenstein gesetzt. Mit dem Solvency II Tripartite-Template hat die Asset Management-Industrie ein Standardformat entwickelt, nach welchem Depot- und Fondspositionen an Versicherungen heute europaweit übermittelt werden. Dadurch wird nicht nur der Datenverarbeitungsprozess vereinfacht, sondern auch die „Sehschärfe“ des Risikomanagements mittels einer Durchschau (look-through) der Anlagefonds erhöht.

Öffentlicher Zugang zu Reporting-Inhalten und -Formaten
Analog zum Tripartite-Template bietet SolvencyAnalytics im Rahmen der open-source Initiative sst-fundreporting.ch öffentlichen Zugang zu Inhalten und Formaten. Zudem sind erste Versionen von Tools zur Konvertierung in das FINMA SST-Template aufgeschaltet. Deklariertes Zielt der Initiative ist es, eine Erhöhung der Anlagetransparenz und die Reduktion von Doppelspurigkeiten und Unsicherheiten bei der Übermittlung von SST-relevanten Positionsdaten zu erreichen.

„Dieses Vorgehen ist dringend zu empfehlen. Anwender profitieren von bis zu 30% tieferen Kreditrisiken und einem höheren Grad des so genannten Liability-Matchings im SST. Nicht zuletzt wegen der genauen Beurteilung der Risiken ist die Umsetzung des Fonds-Look-Through ökonomisch sinnvoll“ sagt Daniel Niedermayer, CEO des spezialisierten Schweizer Beratungsunternehmens. (mc)

Über SolvencyAnalytics
2014 in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Heinz Zimmermann, Ordinarius für Finanzmarkttheorie an der Universität Basel, gegründet setzt das Beratungsunternehmen grossen Wert auf die Kooperation mit der Wissenschaft. Mit einem Team, bestehend aus namhaften Schweizer Versicherungsexperten, Anlage- und Aufsichtsspezialisten bietet SolvencyAnalytics umfassende Anlageberatungsdienstleistungen und Reporting unter Solvency II und dem Swiss Solvency Test an.

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