US-Schluss: Leichte Verluste – Lethargie vor EZB-Sitzung

US-Schluss: Leichte Verluste – Lethargie vor EZB-Sitzung

New York – Vor den geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben die wichtigsten US-Aktienindizes am Dienstag etwas nachgegeben. Der Dow Jones Industrial, der im Vortagesverlauf mit 16’756 Punkten den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht hatte, verlor 0,13 Prozent auf 16’722,34 Zähler. Der S&P-500-Index sank um 0,04 Prozent auf 1’924,24 Punkte. Der Technologieindex Nasdaq 100 fiel um 0,08 Prozent auf 3’730,07 Punkte.

In den vergangenen Tagen hatten US-Indizes mehrfach Rekordstände markiert. Nun stehe eine Verschnaufpause an, hiess es aus dem Handel. «Die Händler sitzen auf ihren Händen und warten auf die Antwort der EZB», sagte ein Fondsmanager. Aktuelle US-Konjunkturdaten hatten am Dienstag praktisch keinen Einfluss auf das Marktgeschehen. Die Industrie hatte im April mehr Aufträge erhalten als erwartet. Die Bestellungen waren um 0,7 Prozent gestiegen, während Bankvolkswirte nur mit plus 0,5 Prozent gerechnet hatten.

Unter den Einzelwerten im Dow Jones standen Intel-Papiere mit einem Gewinn von 1,47 Prozent an der Spitze, gefolgt von Goldman Sachs mit plus 1,11 Prozent. Am unteren Ende des Index-Tableaus fanden sich Nike und Verizon mit Verlusten von jeweils rund anderthalb Prozent.

Apple-Aktien legten nach einer Neuheiten-Präsentation auf der Entwicklerkonferenz WWDC um 1,41 Prozent zu. AT&T verloren 0,68 Prozent. Die grösste US-Telefongesellschaft hatte ihr Umsatzziel für 2014 angehoben. Broadcom-Aktien stiegen um knapp drei Prozent, nachdem sie am Montag um mehr als neun Prozent hochgeschnellt waren. Der Hersteller von Schaltkreisen für Netzwerkkarten erwägt, sich aus dem schwierigen Mobilfunkgeschäft zurückzuziehen.

Aktien von Hillshire Brands legten um knapp neuneinhalb Prozent zu, nachdem der Nahrungsmittelhersteller ein aufgestocktes Kaufgebot von Pilgrim’s Pride bestätigt hatte. Titel von Krispy Kreme Doughnuts fielen in Reaktion auf eine gesenkte Gewinnerwartung um fast 15 Prozent. (awp/mc/pg)

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