Meyer Burger: China prüft Roth & Rau-Kauf länger

Peter Pauli

Meyer-Burger-CEO Peter Pauli.

Baar – Die Übernahme von Roth & Rau durch Meyer Burger verzögert sich. Die chinesischen Behörden verlängern das Prüfverfahren zum Erwerb des deutschen Solarzulieferers, teilt Meyer Burger am Montagabend mit. Die Kartellfreigabe durch Kartellbehörden des Wirtschaftsministeriums der Volksrepublik China sei die letzte offene Bedingung im öffentlichen Übernahmeangebot.

Derzeit könnten keine Angaben gemacht werden, wie lange das weitere Prüfverfahren dauern wird, heisst es weiter. «Wir respektieren selbstverständlich die Entscheidung der chinesischen Kartellbehörden, das Verfahren zu verlängern. Uns liegen keinerlei Informationen vor, dass die Behörden materielle Bedenken zur Übernahme oder dem Zusammenschluss haben. Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass wir die Übernahme der Roth & Rau AG erfolgreich abschliessen können», wird Meyer Burger-CEO Peter Pauli zitiert.

Bundeskartellamt billigt Zusammenschluss
Ende Juni hatte Meyer Burger einen Anteil am Gesamtkapital von Roth & Rau in Höhe von 81,89% gemeldet. Das Deutsche Bundeskartellamt hatte die Kartellfreigabe für die Übernahme und den damit verbundenen Zusammenschluss der beiden Unternehmen bereits im Mai 2011 erteilt.  (awp/mc/ps)

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