Rolex laut Studie der attraktivste Arbeitgeber der Schweiz

Rolex laut Studie der attraktivste Arbeitgeber der Schweiz

Zürich – Bei der Wahl des attraktivsten Arbeitgebers der Schweiz im Rahmen der Randstad Employer Brand Studie sind dieses Jahr die Karten gründlich gemischt worden: Google durfte nach drei Jahren Hall of Fame, in die sie es durch drei Platz-eins-Nominierungen in den Jahren 2016, 2017 und 2018 geschafft hatte, wieder bewertet werden, schaffte es aber diesmal mit Platz vier nicht aufs Siegertreppchen. Vor dem Internet-Riesen liegen Schweizer Traditionsunternehmen: Platz eins und damit attraktivster Arbeitgeber der Schweiz 2022 ist Rolex. Gefolgt von einer weiteren Uhrenmanufaktur, Patek Phillippe Geneve und dem Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli auf Platz drei. Ausserdem haben es zehn neue Unternehmen in die Top 20 geschafft.

Die Top 20 in diesem Jahr

  1. Rolex
  2. Patek Phillippe Geneve
  3. Lindt & Sprüngli
  4. Google*
  5. Flughafen Zürich AG
  6. Swatch Group
  7. SWISS
  8. Pilatus Flugzeugwerke AG*
  9. SBB CFF FFS
  10. Raiffeisen*
  11. Chocolate Frey AG
  12. Stadler Rail
  13. Migros
  14. HP*
  15. SR Technics*
  16. Roche*
  17. Swisscom*
  18. KPMG*
  19. Siemens*
  20. Richemont*

*neu in den Top 20

“Ich hatte erwartet, dass die Covid-19-Krise die Bedürfnisse der Arbeitnehmer verändert. Obwohl es auf den ersten Blick naheliegend ist, hat es mich überrascht wie hoch das Thema Flexibilität auf der Agenda der Arbeitnehmenden steht. Meine Erfahrung zeigt, dass nicht nur die räumliche Flexibilität, sondern auch die zeitliche Flexibilität sowie die vertragliche Flexibilität sehr wichtig geworden sind”, so Bernhard Hänggi, CFO Randstad Schweiz.

Einflussfaktoren bleiben stabil
Doch auch trotz Krisenzeiten: Die wichtigsten Einflussfaktoren für Arbeitnehmende bei der Wahl des Arbeitgebers blieben in den letzten neun Jahren weitgehend stabil. So blieben attractive salary and benefits, pleasent work atmosphere, job security und work-life-balance ohne grosse Veränderung am wichtigsten.

Veränderungen gab es dafür an anderen Punkten. Good reputation ist der heimliche Gewinner des Randstad Awards, dieser Faktor hat am meisten an Wichtigkeit gewonnen über die Jahre. “Der gute Ruf ist also wichtiger denn je bei der Wahl des Arbeitgebers. Durch den aktuellen Arbeitnehmermarkt könnte es sein, dass sich Talente erlauben, wählerischer zu sein”, erklärt Susanne Beer, HR Director Randstad Schweiz diese Entwicklung. “Stichwort Employer Branding: Ein höherer Bekanntheitsgrad ist mehr denn je ein wesentlicher Türöffner.”

Am meisten an Relevanz verloren hingegen haben zwei Punkte: financially healthy und uses latest technology. “Dass die finanzielle Sicherheit eines Unternehmens nicht mehr als so wichtig erachtet wird, könnte daran liegen, dass Talente selbstsicherer geworden sind im Hinblick darauf, schneller wieder einen neuen Job zu finden”, meint Susanne Beer. Was das Thema neuste Technologien angeht, so waren sich auch die Teilnehmer der Paneldiskussion einig: “Es ist kein ausschlaggebender Faktor mehr, da es schlicht ein Muss geworden ist für Unternehmen Technologie einzusetzen, eine gute ICT-Infrastruktur zu haben”, schätzt Bruno Zanella, Head of Human Resources bei der Flughafen Zürich AG die Veränderung ein. (mc/pg)

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