Elektroautos als Stromspeicher – Kooperation von VW mit Netzbetreiber Elia

Elektroauto
(Photo by Waldemar Brandt on Unsplash)

Wolfsburg – Günstiges Laden bei hohem Angebot, Zurückspeisen bei Mangel im Netz: Der VW-Energiedienstleister Elli und der belgische Netzbetreiber Elia wollen die Nutzung von Elektroautos als Stromspeicher marktfähig machen. Am Freitag schlossen beide Seiten ein Abkommen, das zum Ziel hat, E-Fahrzeuge mittelfristig als festen Bestandteil des Energienetzes zu etablieren. Elia bringt dazu auch das Startup re.alto ein, wie VW mitteilte.

Der Anteil erneuerbarer Energien soll weiter ausgebaut werden. Wind- und Solarkraft schwanken aber oft, so dass im Netz Phasen von Spitzen- und Unterauslastung entstehen können. Grosse Speicher, in denen etwa Wasserstoff überschüssige Energie chemisch «zwischenlagert», sollen das Stromsystem stabilisieren. Als weitere Option wird seit einiger Zeit zudem der mögliche Beitrag von Elektroauto-Akkus diskutiert.

Bidirektionales Laden
Wenn die Wagen nicht unterwegs sind und zum Beispiel über Nacht an der Ladesäule stehen, könnten sie – so die Idee – bei Bedarf bestimmte Mengen nicht mehr genutzter Elektrizität ins Netz abgeben. Durch dieses «bidirektionale» Laden in zwei Richtungen könnten E-Auto-Besitzer auch eigenen Strom verkaufen. Umgekehrt kann das Laden des eigenen Fahrzeugs in bestimmten Situation günstiger sein.

Die VW-Managerin Elke Temme spricht von E-Auto-Batterien als «mobiler Powerbank». Elia-Chef Chris Peeters sagte: «Wir wollen der wachsenden Zahl von Elektrofahrzeugnutzern ermöglichen, ihre Fahrzeuge zu laden und gleichzeitig das Stromsystem im Gleichgewicht zu halten.» Die Partner wollen nun zunächst ein geeignetes Marktmodell entwickeln. (awp/mc/pg)

One thought on “Elektroautos als Stromspeicher – Kooperation von VW mit Netzbetreiber Elia

  1. Was soll der Quatsch?? Wir haben die effektive Speichertechnik noch nicht… wir können diese technisch unzureichenden Strom-Speichermedien nicht selbst produzieren … uns fehlen die Ladestationen (Entladestationen!!)… wir haben nicht ausreichend Strom …. und der Strom ist zu teuer!
    Ich hätte da einüe LÖSUNG! Wir entwickeln die selbsfahrenden Autos weiter und wenn diese sicher und verlässlich sind, dann müssen wir diese über einen längeren Zeitraum für den Straßenverkehr zulassen. Wenn dann der Stättigungsgrad von 50 Prozent erreicht wird, dann muss man eine neue mobilitätsstrategie fahren. Neu, da man dann 80 Prozent der bisherigen Autos abschaffen könnte und das autonome Fahren so gestaltet, dass nur diese Autos fahren, die vom Kunden «abgerufen» werden. Die stehenden Autonom-Fahrzeuge könnten dann in einer sogenannten Stillphase geladen werden. So könnte man den Ladestatus auf ein durchschnittliches Niveau belassen. Vorteil… keine Überlastung der unnötigen Stromentnahme (nur die Autos die fahren verbrauchen Strom… nur die Autos die stehen laden den Strom um anschließend wieder fortlaufend nutzbar fahren zu können).
    Ergebnis: Die Autoindustrie müsste auf 80 Prozent ihrer potentiell verkauften Autos verzichten. Der Straßenverkehr würde auf ein Minimum reduziert werden. Die Parkplätze würden wegfallen und die Arbeitslosigkeit würde auf 8 Mio steigen. Gratulation…. liebes Baden-Württemberg…. wir hänns geschafft

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