Fast zwei Drittel des Stroms in Steckdosen aus erneuerbarer Energie

Wasserkraft
(Foto: Pixabay)

Bern – Rund 62% des Stroms aus Schweizer Steckdosen stammt aus erneuerbaren Energien, hauptsächlich aus Grosswasserkraftwerken. Der Anteil an neuen erneuerbaren Energieträger wie Sonne, Wind, Biomasse und Kleinwasserkraft nimmt weiter zu.

Im Mix der Schweizer Stromproduktion stammen 56% aus Grosswasserkraftwerken und 6% aus Photovoltaik, wie die aktuellste Auswertung des Bundesamts für Energie (BFE) vom Montag zeigt. Die Auswertung für die Kennzeichnung des Stroms basiert auf Daten aus dem Jahr 2016.

17% des Stroms aus der Kernenergie
Neben dem Strom aus erneuerbaren Energien stammen 17% aus Kernenergie und weniger als 2% aus Abfällen und fossilen Energieträgern. Bei fast einem Fünftel könne die Herkunft des Stroms nicht überprüft werden. Diese Kennzeichnung von Strom aus «nicht überprüfbaren Energieträgern» ist seit Januar 2018 mit Inkrafttreten des neuen Energiegesetzes nicht mehr zulässig.

Der Anteil an Energie aus neuen erneuerbaren Trägern wie Sonne, Wind, Biomasse und Kleinkraftwerken nahm gemäss der Mitteilung von 4,9% im Jahr 2015 auf 5,9% im Jahr 2016 zu.

Fast 60% aus Wasserkraft
Der Strom in Schweizer Steckdosen stammt aufgrund des Energiehandels mit dem Ausland nicht ausschliesslich aus Schweizer Produktion. Von der gelieferten Wasserkraft wurden 85% in der Schweiz produziert, ähnlich viel wie im Vorjahr mit 88%. Bei der Kernenergie waren es fast 92% aus Schweizer Produktion. Im Vorjahr befand sich dieser Wert noch bei 88%.

Der Mix der Schweizer Stromproduktion (Schweizer Produktionsmix) bestand 2016 aus 59% Wasserkraft, 33% Kernkraft, 3% fossilen und 5% erneuerbaren Energien. (awp/mc/pg)

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