Die Transport- und Logistikbranche im Wandel

Transport
(Foto: Pixabay)

Eching – Die Logistik- und Transportbranche wird, bedingt durch die wirtschaftlichen Veränderungen, mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert und unterliegt einem steten Wandel. Die zunehmende Automatisierung sowie andere technische Innovationen prägen diesen Sektor daher auch künftig sehr nachhaltig.

Wir gehen in unserem heutigen Artikel auf die fünf wichtigsten Einflussfaktoren der heutigen Zeit ein und verraten, wie Unternehmen auch künftig konkurrenzfähig bleiben.

Geschäftsprozesse werden digital
Die Digitalisierung beeinflusst die Transport- und Verkehrsbranche in vielfacher Hinsicht, sodass sich immer mehr Unternehmen die Vorteile von künstlicher Intelligenz sowie von Big Data zunutze machen. Allerdings betrifft die digitale Transformation nicht mehr nur reine Informationstechniken, sondern zeigt sich vor allem in der Erschaffung neuartiger Organisationsmodelle. Schließlich müssen auch für die Bereitstellung von Dienstleistungen digitale sowie auch transparente Lösungen gefunden werden. Studien konnten belegen, dass die Unternehmen ihre Umsätze mithilfe digitaler Transformationen um mehr als fünfzig Prozent erhöhen können. Dies ist auch nicht weiter erstaunlich, da sich durch die Transformationsprozesse mitunter auch vermeintliche Personallücken schließen lassen. Da zudem immer mehr ressourcenschonende Verfahren künftig an Relevanz gewinnen, prägt auch das Thema Nachhaltigkeit maßgeblich die Logistik 4.0. Zusammenfassend lässt sich behaupten, dass Transport- und Logistikunternehmen ihre derzeitigen Geschäftsbereiche nicht nur anpassen, sondern von Grund auf neu formen müssen.

Der internationale Handel verändert sich
Es ist kein Geheimnis, dass sich auch die Gegebenheiten im internationalen Handel merklich verändern. Vor allem der zunehmende Handel zwischen der Europäischen Union und China spielt in der Logistikbranche eine tragende Rolle. So werden auch künftig neue Handelsrouten erschlossen und existierende Verkehrswege immer weiter modernisiert. Dank dem zusätzlichen Ausbau der neuen Seidenstraße können Unternehmen außerdem mehr Dienstleistungen bereitstellen und von kostengünstigeren Güterströmen profitieren. Dies zahlt sich vor allem dann aus, wenn eine Spedition für Luftfracht gesucht wird. Auch die immer neuen Freihandelsabkommen sowie mögliche Einschränken werden die internationale Logistik in der Zukunft beeinflussen.

Vorteile durch softwaregesteuerte Prozesse
Die Ansprüche der Konsumenten gehen ebenfalls mit der Zeit, sodass auch softwaregestützte Prozesse sich zunehmend in der Logistik- und Transportbranche etablieren werden. Schließlich dienen vor allem umfassende Big Data Analysen sowie die künstliche Intelligenz als Basis für die Schaffung logistischer Innovationen. Es ist daher naheliegend, dass intelligente Logistik-Systeme, Blockhain-Technologien sowie auch smarte Tracking-Systeme die Logistik 4.0 prägen. Logistikunternehmen, die Kostenvorteile in Bezug auf die Lieferkette ausschöpfen möchten, kommen daher um die Implementierung wegweisender Technologien nicht umhin.

Deutliche Veränderungen im Inlandsgeschäft
Doch nicht nur der internationale Handel unterliegt einem stetigen Wandel – auch das Inlandsgeschäft wird sich künftig grundlegend verändern. An dieser Stelle tragen vor allem kooperative Logistikplattformen, Mergers & Acquisitions sowie die Sharing Economy zu einer nachweislichen Effizienzsteigerung bei. Bei der Erwartungshaltung der Konsumenten zeichnen sich merkliche Verschiebungen ab, sodass auch in der Logistik die Bereitstellung neuer Dienstleistungen gefragt ist. Die eCommerce-Unternehmen erkennen ebenfalls die besondere Relevanz der Logistik 4.0, sodass die Investitionen hier künftig noch steigen werden.

Neue Technologien
Die Logistik- und Transportunternehmen müssen in der heutigen Zeit wettbewerbsfähig bleiben und effizienzorientiert agieren. Da auch die Ressourcenschonung künftig ein wichtiges Thema sein wird, sind maschinengetriebene Prozessänderungen mittlerweile unverzichtbar. Die Integration innovativer Prozesse setzt jedoch nicht nur ein Umdenken, sondern vor allem eine gewisse Investitionsfreude seitens der Logistikunternehmen voraus. Dennoch zahlt sich diese Rechnung vor allem für die Unternehmen selbst aus. Schließlich lassen sich dank der grundlegenden Prozessänderungen auch neue Dienstleistungen bereitstellen sowie bestehende Engpässe minimieren. Demnach sind vor allem die Elektromobilität, die Effizienzsteigerung auf der letzten Meile sowie die Robotisierung unverzichtbar für eine digitale Vernetzung geworden. Durch die zunehmende Implementierung maschinengetriebener Prozesse profitieren auch die Konsumenten selbst von einer besseren Servicequalität. Alles in allem befindet sich der Transport- und Logistiksektor in einem grundlegenden Umbruch, der in den nächsten Jahren immer deutlicher werden wird. Welche Chancen und Potenziale die Digitalisierung der Logistik noch bereithält, wird jedoch die Zukunft zeigen. (SG/Mc/hfu)


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