Oracle Autonomous Database – jetzt auch im Kunden-Rechenzentrum verfügbar

Oracle Autonomous Database – jetzt auch im Kunden-Rechenzentrum verfügbar
Juan Loaiza, Executive Vice President, Mission-Critical Database Technologies, bei Oracle. (Foto: Oracle)

Zürich – Nach dem Erfolg des Oracle Exadata [email protected] in den vergangenen drei Jahren hat Oracle bekanntgegeben, dass nun auch die Oracle Autonomous Database auf der Exadata [email protected] Plattform verfügbar ist. Das neue Angebot kombiniert die neueste Version der Oracle Datenbank mit der schnellsten Oracle Datenbankplattform Exadata und steht nun als Cloud-Service direkt in den Kunden-Rechenzentren bereit. Datenbank-Management und CAPEX-Investitionen sind nicht mehr nötig, abgerechnet wird nach Bedarf (Pay-per-Use), die Datenbank-Cloud-Ressourcen stehen flexibel zur Verfügung. Die Autonomous Database kann in zwei Varianten in Kunden-Rechenzentren betrieben werden – als eigenständiges Angebot oder als Teil der Oracle Dedicated Region [email protected], der branchenweit ersten On-Premise-Cloud-Region, die ebenfalls gestern angekündigt wurde.

Oracle Autonomous Database on Exadata [email protected] ermöglicht einen besonders einfachen und schnellen Wechsel zu einem Cloud-Modell. Die durchschnittliche Implementationsdauer beträgt weniger als eine Woche. Vorhandene Anwendungen in einem Rechenzentrum können ganz ohne Änderung angeschlossen und ausgeführt werden. Die Anwendungsdaten bleiben im Rechenzentrum des Kunden. Eine ideale Lösung für Unternehmen, die Probleme damit haben, ihre geschäftskritischen Datenbank-Anwendungen in der Public Cloud zu betreiben. Mögliche Gründe sind beispielsweise Datenhoheit, gesetzliche Anforderungen, Sicherheits- und Performance-Bedenken oder auch die Notwendigkeit einer besonders engen Kopplung von On-Premise-Anwendung und Datenbank.

Moderne Infrastruktur und kosteneffiziente Prozesse
«Exadata [email protected] wurde bereits erfolgreich bei Hunderten von Kunden eingesetzt, darunter grosse Finanzdienstleister, Telekommunikationsunternehmen, Gesundheitsdienstleister, Versicherungen und Pharmaunternehmen weltweit, die dadurch ihre Infrastruktur modernisieren und die Kosten um bis zu 50 Prozent verringern konnten», erklärt Juan Loaiza, Executive Vice President, Mission-Critical Database Technologies, bei Oracle. «Jetzt bringen wir auch die Oracle Autonomous Database in die Rechenzentren unserer Kunden und befreien damit Datenbank-Administratoren und Entwickler von alltäglichen Wartungsaufgaben. Damit verschaffen wir ihnen die Chance, noch mehr Innovation und Mehrwert im Tagesgeschäft zu generieren.»

Oracle Autonomous Database on Exadata [email protected] ermöglicht es Unternehmen, in eine vollautomatisierte und von Oracle gemanagte Umgebung zu wechseln. Die autonomen Funktionen umfassen Datenbankbereitstellung, Tuning, Clustering, Katastrophenschutz, elastische Skalierung, Sicherung und Patching. Manuelle Prozesse und menschliche Fehler werden vermieden sowie Kosten gesenkt. Gleichzeitig lassen sich Leistung, Sicherheit und Verfügbarkeit erhöhen. Die serverlose Architektur passt sich automatisch an den Bedarf sich ändernder Workloads an und garantiert so echtes Pay-per-Use.

«Oracle Autonomous Database on Exadata [email protected] kombiniert die einzigartigen Fähigkeiten der Exadata X8M-Plattform mit der leistungsstarken, Machine-Learningunterstützten Datenbank von Oracle sowie der Cloud-Steuerungsebene der zweiten Generation für eine echte Enterprise-Grade-Datenbank-Cloud-Erfahrung On-Premise», kommentiert Carl Olofson, Research Vice President, Data Management Software, bei IDC. «Jedes Unternehmen verfügt über eine Reihe von ISV- und selbst entwickelten Anwendungen, auf die es sich stützt, um alle Aspekte seines Geschäfts zu betreiben, vom Finanzwesen über die Produktion, die Personalabteilung, das Bestellwesen, den Einkauf und die Verwaltung. Für Unternehmen, die diese Art kritischer Oracle-basierter Anwendungen in einer unternehmensinternen DatenbankCloud betreiben möchten, ist Oracle Autonomous Database on Exadata [email protected] das derzeit fortschrittlichste Angebot auf dem Markt.»

Kunden können die Oracle Autonomous Database on Exadata [email protected] nutzen, um Tausende von Datenbanken zu konsolidieren. Die Oracle Datenbank bietet eine konvergierte, offene Plattform zur Bearbeitung verschiedenster Datentypen und Workloads. Auch Machine Learning, JSON, Graph, Spatial, IOT und In-Memory Anwendungen laufen auf derselben Datenbank – Spezialdatenbanken und Datenfragmentierung sind nicht mehr nötig.

Mit Oracle Autonomous Database on Oracle Exadata [email protected] können Unternehmen siebenfach grössere Datenbanken betreiben und wesentlich mehr Datenbanken konsolidieren als mit AWS RDS auf Outposts – bei deutlich gesteigerter Leistung: zwölfmal mehr SQL IOPS, zehnmal mehr SQL-Durchsatz und 98 Prozent geringerer SQL-Latenz. Oracle Autonomous Database on Exadata [email protected] verringert zudem den Aufwand beim Kunden für das Infrastruktur- und Datenbankmanagement um bis zu 90 Prozent. Kunden können sich auf ihr Kerngeschäft – die Datenorganisation und -auswertung – konzentrieren, ohne mit dem Betrieb der Infrastruktur behelligt zu werden.

Verbesserte Funktionalität
Zusätzlich zum neuen [email protected] verbessert Oracle weiterhin die Funktionalität der Autonomous Database. Das Unternehmen gab heute die Zertifizierung von Oracle Siebel, PeopleSoft und JD Edwards für die Oracle Autonomous Database bekannt. Durch den Einsatz von Autonomous Database können Kunden von Siebel, PeopleSoft und JD Edwards künftig ihre Kosten senken und zugleich Sicherheit, Leistung und Verfügbarkeit ihrer Anwendungen optimieren.

Ausserdem wurde Oracle Autonomous Data Guard angekündigt. Dabei handelt es sich um eine automatisierte Hochverfügbarkeits- und Disaster Recovery-Lösung, die vor Datenbank- und Rechenzentrumsausfällen schützt. Oracle Autonomous Data Guard reduziert Datenverlust (RPO) und Wiederherstellungszeit (RTO) auf nahezu Null.

Neue Exadata [email protected]
Zusätzlich zur Autonomous Database kündigt Oracle die folgenden Exadata [email protected] an:

  • Oracle Exadata Database Machine X8M Technology kombiniert Intel Optane DC Persistent Memory und 100 Gigabit Remote Direct Memory Access (RDMA) über Converged Ethernet (RoCE), um Speicherengpässe zu beseitigen und die Leistung für die anspruchsvollsten Workloads wie Online Transaction Processing (OLTP), IoT, Betrugserkennung und den Handel mit hochfrequentem Warenumschlag signifikant zu steigern. Der direkte Datenbankzugriff auf den gemeinsam genutzten persistenten Speicher erhöht die Bestleistung auf zwölf Millionen SQL-Lese-IOPS – eine 2,5-fache Steigerung gegenüber dem Vorgängermodel, der Exadata Database Machine X8. Darüber hinaus reduziert Exadata X8M die Latenzzeit kritischer Datenbank-IOs drastisch – die Remote-IO-Latenzen betragen maximal 19 Mikrosekunden und sind damit zehnmal geringer als bei der vorherigen Modell-Generation. Diese ultra-niedrigen Latenzzeiten sind stabil. Sie werden selbst bei Workloads erreicht, die Millionen von IOs pro Sekunde erfordern.
  • Pro Exadata-Rack sind mehrere VM-Cluster möglich. Unternehmen können dadurch dasselbe Exadata-System für verschiedene Anwendungsbereiche wie Produktion, DR und Entwicklung/Test nutzen. Abteilungen und Anwendungsfälle können isoliert voneinander betrieben werden.
  • PCI-DSS-Zertifizierung: Exadata [email protected] unterstützt und erfüllt jetzt die Anforderungen des Datensicherheitsstandards der Kartenzahlungsbranche und kann somit als integraler Bestandteil einer Hochsicherheitsumgebung für Finanz-Prozesse genutzt werden.

Weiterführende Informationen:

(Oracle/mc/ps)

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