Daimler streicht bei US-Lkw-Tochter Freightliner 1500 Stellen

Damit reagiere Daimler auf den nach wie vor schleppenden Lkw-Verkauf in den USA. Ursprünglich habe Daimler mit einem Anspringen der Nachfrage im ersten Halbjahr gerechnet, gehe nun aber eher vom zweiten Halbjahr aus. «Wenn es in drei bis sechs Monaten wieder nach oben geht, holen wir die Mitarbeiter zurück.» Spätestens 2009 werde die Lkw-Nachfrage in den USA aber wieder anziehen, weil dann wieder mit Vorzieheffekten zu rechnen sei. Grund sind strengere Abgasvorschriften von 2010 an. Derzeit beschäftigt Daimler im US-Truck-Geschäft rund 20.000 Mitarbeiter.


Einbruch im Lkw-Markt wegen verschärfter Abgasvorschriften
Mit grossen Kosten für den Personalabbau sei nicht zu rechnen. Daimler werde wie in den USA üblich lediglich einen Teil der Gesundheitskosten weiter tragen, solange die Mitarbeiter nicht beschäftigt werden, sagte Uebber. Der US-Lkw-Markt war 2007 stark eingebrochen, nachdem die Abgasvorschriften deutlich verschärft wurden. Viele Spediteure hatten daher geplante Neukäufe auf 2006 vorgezogen. «Wir haben in den USA immer noch eine schwierige Situation», sagte der Finanzchef. In Europa laufe das Lkw-Geschäft dagegen weiter gut. Wegen der weiter starken Nachfrage in Osteuropa sei hier auch 2008 mit einem leichten Wachsen des Marktes zu rechnen. (awp/mc/pg)

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