Infranor: Auftragseingang im Halbjahr gesteigert

Infranor

Zürich – Die auf die Automatisierung von Industrieanlagen spezialisierte Infranor Gruppe verzeichnete in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2013/2014 (per 31. Oktober) im Vergleich zur Vorjahresperiode (20,2 Mio. CHF) eine Steigerung des Auftragseingangs von 20,2 Mio. CHF um 11% auf 22,4 Mio. CHF. Der Umsatz stieg im selben Zeitraum von 20,7 Mio. CHF um 3% auf 21,4 Mio. CHF, während der Gewinn nach Steuern aufgrund der Anpassung der Strukturen an das Geschäftsvolumen ausgeglichen blieb. Die Gruppe belässt ihre Umsatzprognose für das per 30. April 2014 endende Geschäftsjahr unverändert bei 44,0 Mio. CHF, wie es in einer Mitteilung des Automatisierungsspezialisten vom Donnerstag heisst.

Dank der gezielten Ausrichtung auf die Anwendungsbereiche ihrer Produkte und Systeme konnte sich Infranor in einem Umfeld, das hinsichtlich der Zukunftsperspektiven eher von Unsicherheit geprägt ist, behaupten. Entsprechend stieg der Auftragseingang im ersten Halbjahr um 11% von 20,2 Mio. CHF am 31. Oktober 2012 auf 22,4 Mio. CHF. Der Umsatz nahm im selben Zeitraum um 3% von 20,7 Mio. CHF im Vorjahr auf 21,4 Mio. CHF zu. Dadurch wuchs das Auftragsbuch auf 7,4 Mio. CHF an (gegenüber 6,8 Mio. CHF am 30. April 2013). Die Personalkosten erhöhten sich um 0,5 Mio. CHF, weil die Produktion zunahm und Neukunden in neuen Anwendungsbereichen gewonnen werden konnten; Neukunden, die in Zukunft weitere Gewinne mit sich bringen dürften, um 0,5 Mio. CHF gestiegen. Die Infranor Gruppe verzeichnete ein ausgeglichenes Ergebnis, nachdem sie im Vorjahr einen Gewinn nach Steuern von 0,4 Mio. CHF ausgewiesen hatte.

Division Infranor steigert Umsatz um 11% auf 14,9 Mio CHF
Mit Ausnahme von Infranor USA und Infranor Spanien verzeichneten alle anderen Gesellschaften – insbesondere in China – ein Wachstum. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten von 13,4 Mio. CHF um 11% auf 14,9 Mio. CHF. Die Gemeinkosten und Abschreibungen stiegen innerhalb eines Jahres um 0,7 Mio. CHF auf 7,5 Mio. CHF. Ein Grund dafür war insbesondere die Anstellung zusätzlichen Personals in der Produktion, um die Nachfrage befriedigen zu können, sowie im Vertrieb und bei den Applikationsingenieuren. Entsprechend beläuft sich das operative Ergebnis (EBIT) auf 0,9 Mio. CHF. Dies entspricht 5,9% des Umsatzes des Geschäftsbereichs Infranor (1,0 Mio. CHF oder 7,7% des Umsatzes des Geschäftsbereichs per 31. Oktober 2012).

Cybelec: Stabilisierung des Marktanteils
Der Geschäftsbereich Cybelec (30% des Gesamtumsatzes) profitiert als führender Anbieter von numerischen Steuerungen zur Blechverformung von der gegenwärtig schwachen Konjunktur in seinem Marktsegment, um diese zur Stabilisierung seines Marktanteils zu nutzen. Der Bereich begann vor zwei Jahren mit der Entwicklung einer neuen Produktpalette begonnen, welche sowohl Premium- als auch preisgünstige Produkte umfasst. Dabei wurden auch die Hardware-Plattformen optimiert und die Produktions- und Montagemethoden standardisiert. Seit März werden die neuen Produkte schrittweise auf den Markt gebracht. Die ersten Reaktionen deuten auf eine hohe Akzeptanz der Steuerungen bei der chinesischen und der europäischen Kundschaft hin. Der Umsatz sank im Verlauf der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2013/14 zwar von 7,3 Mio. CHF um 12% auf 6,5 Mio. CHF. Doch es kann darauf verwiesen werden, dass die Aufträge in der chinesischen Gesellschaft um 14% stiegen. Die Betriebskosten konnten aufgrund der Neugestaltung der Personalkostenstruktur von 4,2 Mio. CHF um 0,3 Mio. CHF auf 3,9 Mio. CHF gesenkt werden. Die EBIT-Marge liegt nach wie vor mit 0,1 Mio. CHF im Minus, nachdem sie im Vorjahr noch einen Anstieg von 0,1 Mio. CHF verzeichnet hatte. (Infranor/mc/ps)

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