CH-Pensionskassen: 2006 praktisch nicht vom Fleck gekommen

Das finanzielle Gleichgewicht der Institutionen ist im ersten Halbjahr aber stabil geblieben: Bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen liegt der Deckungsgrad per Mitte Jahr bei 96,6%, bei den privatrechtlichen bei 108,9%, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens Lusenti Partners hervorgeht. Der Swiss Institutional Survey ist eine halbjährlich durchgeführte Online-Umfrage bei institutionellen Investoren. Sie wird von der Credit Suisse in Auftrag gegeben. An der Umfrage haben 164 Institutionelle mit einem Gesamtvermögen von 187 Mrd CHF teilgenommen.


Wenig Erfolg im ersten Halbjahr 2006
Nach dem äusserst erfolgreichen Anlagejahr 2005 habe das erste Halbjahr 2006 den Schweizer Pensionskassen im Hinblick auf die Performance wenig Erfolg beschert, heisst es. Lusenti führt die schwache Nettogesamtperformance von 0,6% auf den Rückschlag bei Obligationen zurück. Die Anleihen in Fremdwährung lagen 2,8% im Minus, in Franken betrug das Minus 1,8%. Diese Entwicklung hätte nur teilweise durch die positiven Ergebnisse der Aktien- und Immobilienanlagen kompensiert werden können. Die inländischen Aktien erreichten eine Performance von 3,8%, die ausländischen währungsbedingt lediglich 0,2%. Die direkten Immobilien legten um 2,5% und die indirekten 3,0% zu. Damit waren Immobilien wiederum eine wichtige Stütze für die Gesamtperformance.


Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP errechnete im August diesen Jahres eine negative Performance von 0,3% im ersten Halbjahr 2006. (awp/mc/gh)

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