AKW Leibstadt sieben Wochen vom Netz

AKW Leibstadt
AKW Leibstadt. (Foto: Kernkraftwerk Leibstadt AG)

Leibstadt – Das Atomkraftwerk Leibstadt AG (KKL) ist am Montag für eine siebenwöchige Revision vom Netz genommen und abgeschaltet worden. Während dieser Zeit werden 76 der insgesamt 648 Brennelemente ausgetauscht.

Zudem werden unterschiedliche Instandhaltungsarbeiten und umfassende Prüfungen an Systemen, Komponenten und Armaturen vorgenommen, wie die Beitreiberin am Montag mitteilte. Im Rahmen der Revisionsarbeiten werden die Anfang Jahr neu eingesetzten Brennelemente einer speziellen Inspektion unterzogen.

Bei der letztjährigen Jahresrevision waren an mehreren Hüllrohren der Brennelemente lokale Verfärbungen aufgetreten. Von den 648 Brennelementen des Reaktorkerns wiesen 47 Verfärbungen auf. Das AKW Leibstadt wurde darauf rund ein halbes Jahr vom Netz genommen und erst Mitte Februar dieses Jahres wieder hochgefahren.

Ersatz zweier Grosskomponenten
Bei der diesjährigen Revision werden im Maschinenhaus die beiden sogenannten Wasserabscheider-Zwischenüberhitzer ersetzt. Dabei handelt es sich um zwei Grosskomponenten im nicht-nuklearen Bereich, die in vier Einzelteilen à 130 Tonnen in die Schweiz transportiert wurden.

Die 500 Mitarbeitenden des KKL werden während der Jahreshauptrevision von rund 1600 externen Fachkräften unterstützt. (awp/mc/ps)

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