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Schweizer Industrie schafft ein Gremium, um Standards für den Einsatz der Blockchain-Technologie auf den Kapitalmärkten zu setzen

Von moneycab - 10:37

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David Arnott

Temenos-CEO David Arnott. (Foto: Temenos)

Genf – Um die Verwendung der Blockchain-Technologie zu erleichtern, haben sich die führenden Akteure aus dem Finanz-, Technologie-, Wissenschafts- und Rechtsbereich der Schweiz zu einem neuen Verein, die Capital Markets and Technology Association (CMTA), zusammengeschlossen.

„Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, die Komplexität des Kapitalmarktsystems zu verringern und den Zugang für Start-ups zu erleichtern. Der derzeitige Mangel an Rechtssicherheit verlangsamt die Entwicklung in diesem Bereich – und könnte sie gefährden. Das Ziel von CMTA ist es, mit der Aufstellung einer Reihe, von der Industrie mitgetragener, offener Standards, den Zugang zu Unternehmensfinanzierungen zu erleichtern und schliesslich einen Beitrag zur Wertschöpfung der gesamten Wirtschaft zu leisten“, sagt Jacques Iffland, Präsident der CMTA und Partner bei Lenz & Staehelin.

Die CMTA wurde von Lenz & Staehelin, der grössten Anwaltskanzlei der Schweiz, Swissquote Bank AG, dem Schweizer Marktführer im Online-Banking, und Temenos, dem führenden Schweizer Anbieter von Banksoftware, gegründet und hat ihren Sitz in Genf, Schweiz.

„Das Zusammenspiel der regulatorischen Rahmenbedingungen in der Schweiz mit dem Aufkommen neuer Technologien bietet die Möglichkeit die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Wertpapiere vertreiben und Kapital aufnehmen können, und wie Investoren diese Vermögenswerte erwerben und handeln können, zu vereinfachen. Wir freuen uns, an einem Projekt teilzunehmen, das Chancen für Unternehmen und den Markt eröffnet“, kommentiert Marc Bürki, CEO von Swissquote.

Die CMTA will offene Standards und Arbeitsinstrumente erarbeiten, welche von neuen oder etablierten Gesellschaften, Unternehmen und Start-ups genutzt werden können, damit die sich auf sichere und effiziente Weise Kapital beschaffen können, indem die neuen Technologien genutzt und die Digitalisierung wirksam eingesetzt werden.

„Temenos engagiert sich, neue Technologien zur Verbesserung der Banktätigkeit einzusetzen. In der Distributed-Ledger-Technologie sehen wir die Möglichkeit, die Wertschöpfungsketten von Banken zu vereinfachen, die Wünsche der Kunden schneller zu erfüllen, die Kosten zu senken und die Finanzdienstleistungen zu demokratisieren. Wir freuen uns auf die Herausforderung, diese Technologien sicher und zuverlässig in die Kapitalmärkte zu integrieren und Teil der CMTA zu sein“, ergänzt David Arnott, CEO von Temenos.

James Larus, Dekan der EPFL School of Computer and Communication Sciences, Mitglied des Vorstands des Vereins, kommentiert: „Wir sind stolz darauf, Teil dieses spannenden interdisziplinären Vereins zu sein, der Fachwissen aus dem akademischen, technologischen, rechtlichen und finanziellen Bereich vereint.“

Die CMTA wurde als gemeinnütziger, nichtstaatlicher Verein gegründet, der in der Lage ist, unabhängig Standards zu setzen. Seine Mitglieder sind führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Die Projekte werden von einem Beirat aus technischen Experten begleitet. Die Konzepte der CMTA wurden im Rahmen des Centers for Digital Trust an der EPFL (www.c4dt.org) diskutiert und weiterentwickelt. (CMTA/mc/ps)

Über die Capital Markets and Technology Association
Die Capital Markets and Technology Association (CMTA) ist ein unabhängiges Gremium, das Experten aus dem Finanz-, Technologie- und Rechtsbereich zusammenbringt, um den Einsatz neuer Technologien auf den Kapitalmärkten zu fördern. Der Verein bietet eine Plattform zur Schaffung offener Industriestandards für die Ausgabe, den Vertrieb und den Handel von Wertpapieren in Form von digitalen Token unter Verwendung von Distributed-Ledger-Technologien.
www.cmta.ch

Über Lenz & Staehelin
Lenz & Staehelin ist eine Schweizer full-service Anwaltskanzlei mit anerkannten Experten in den Bereichen Banking & Finance, Corporate, Capital Markets, Regulatory und FinTech. Über 200 Anwälte und Büros an drei wichtigen Wirtschaftsstandorten ermöglichen es der Kanzlei, sich innovativ an die sich ständig verändernden rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in der Schweiz und darüber hinaus anzupassen.
www.lenzstaehelin.com

Über Swissquote Bank AG
Der Schweizer Leader im Online-Banking. Auf der benutzerfreundlichen Plattform stehen neben verschiedenen Dienstleistungen zum Online-Trading auch Lösungen für eForex, Robo-Advisory und eHypotheken für Privatkunden, Firmenkunden und unabhängige Vermögensverwalter zur Verfügung. Swissquote ist ein Innovator im Bereich der Kryptowährungen und bot im Jahr 2017 als erste europäische Online-Bank Bitcoin-Investments auf ihrer Handelsplattform an. Swissquote besitzt eine Banklizenz der FINMA und ist Mitglied der Schweizerischen Bankiervereinigung. Die Muttergesellschaft, Swissquote Group Holding AG, ist an der SIX Swiss Exchange kotiert (Symbol SQN).
www.swissquote.com

Über Temenos
Die Tenemos Group AG (Symbol: TEMN) mit Sitz in Genf ist der weltweit führende Anbieter von Bankensoftware. Er arbeitet mit Banken und anderen Finanzinstituten zusammen, um ihr Geschäft zu transformieren und an der Spitze eines sich wandelnden Markts zu bleiben. Über 2.000 Unternehmen weltweit, darunter 41 der 50 grössten Banken, vertrauen bei der Abwicklung ihrer täglichen Transaktionen von mehr als 500 Millionen Bankkunden auf Temenos. Die Kunden von Temenos sind nachweislich profitabler als ihre Konkurrenten: Über einen Zeitraum von sieben Jahren erzielten sie im Durchschnitt eine um 31% höhere Rendite auf ihr Vermögen, eine um 36% höhere Eigenkapitalrendite und eine um 8,6 Prozentpunkte niedrigere Aufwands-Ertrags-Relation als Banken, bei denen ältere Anwendungen laufen.
www.temenos.com

Über die Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL)
Die EPFL ist Europas kosmopolitischste technische Universität mit Studenten, Professoren und Mitarbeitern aus über 120 Nationen. In einem dynamischen und weltoffenen Umfeld konzentriert sich die EPFL auf drei Kernaufgaben: Lehre, Forschung und Technologietransfer. Die EPFL arbeitet mit einem umfangreichen Netzwerk von Partnern zusammen, darunter andere Universitäten und technische Hochschulen, Sekundarschulen und Gymnasien, Industrie und Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit, um eine tatsächliche Auswirkung auf die Gesellschaft herbeizuführen.
www.epfl.ch

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